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Kathedrale der Hll. Neumärtyrer und Bekenner Russlands in München

der Russischen Orthodoxen Kirche im Ausland

Berichte


Offener Brief von Erzbischof Mark an alle Mitglieder der Orthodoxen Bischofskonferenz in Deutschland (OBKD)

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Offener Brief von Erzbischof Mark (Russische Auslandskirche) an alle Mitglieder der Orthodoxen Bischofskonferenz in Deutschland (OBKD)

S. E. Erzbischof Mark (Dr. Arndt), Stellvertretender Vorsitzender der Synode der Russischen Auslandskirche und Oberhaupt der Deutschen Diözese der Russischen Auslandskirche [Russische Orthodoxe Diözese des orthodoxen Bischofs von Berlin und Deutschland (KdöR)] hat sich an seine Mitbrüder in der Orthodoxen Bischofskonferenz in Deutschland mit einem "offenen Brief" gewandt, in dem er sich dezidiert gegen eine einseitige Darstellung der kirchlichen Situation in der Ukraine wendet.
Erzbischof Mark weist auf den unerträglichen Druck hin, unter dem sich die althergebrachte Ukrainische Kirche nunmehr befindet, die unter der Leitung des rechtmäßigen (kanonischen) Metropoliten von Kiew Onufrij steht. Politischer Druck wird, wie aus dem Brief ersichtlich, auch auf andere orthodoxe Landeskirchen ausgeübt.

 

Die Häresie des Papismus von Konstantinopel

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Die Häresie des Papismus von Konstantinopel

von Pfr. Georgij Maksimow

Invasion in die Ukraine
Die Entscheidung des Patriarchen Bartholomaios von Konstantinopel, in die Ukraine einzufallen, löste für die gesamte Orthodoxe Kirche gewaltige Erschütterungen aus, die seit vielen Monaten nicht aufhören. Orthodoxe aus verschiedenen Ländern beobachten mit Unverständnis und Schrecken, wie der Vorsteher einer verehrten Kirche plötzlich kundmacht, dass das, was alle ohne Ausnahme seit mehr als 300 Jahren als Teil einer anderen Kirche anerkannten, sein kanonisches Territorium sei, und jene, die alle orthodoxen Kirchen als Schismatiker ansahen, zum Teil einer kanonischen Kirche erklärt, wobei er zugleich droht, diejenigen zu Schismatikern zu erklären, mit denen alle Ortskirchen in der eucharistischen Einheit bleiben.
Und dabei merkt Patriarch Bartholomaios angeblich nicht, dass seine Handlungen das Schwungrad staatlicher Verfolgungen gegen die kanonische Kirche der Ukraine gestartet haben. Denn „das Erhalten des Tomos“ ist einer der wichtigsten Wahlprogrammpunkte des derzeitigen ukrainischen Präsidenten, der für eine zweite Amtsperiode gewählt werden will. Und so werden die Bischöfe der kanonischen Ukrainischen Orthodoxen Kirche von weltlichen Beamten zur Rechenschaft aufgefordert, wobei diese ihnen Briefe des Konstantinopler Patriarchen übergeben; Priester werden zu „prophylaktischen Gesprächen“ beim Sicherheitsdienst – dem ukrainischen KGB-Nachfolger - vorgeführt, und Mönchen wird die Verbannung aus ihren Klöstern angedroht.

 

Pastoralkonferenz der Russischen Orthodoxen Kirche in Deutschland (1.-3. Oktober 2018)

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Pastoralkonferenz der Russischen Kirche in Deutschland

In Bonn, in der russisch-orthodoxen Kirche „Gottesmutter-Schutz“ (Moskauer Patriarchat) wurde die Pastoralkonferenz der beiden Diözesen der Russischen Kirche (Moskauer Pariarchat und Russische Auslandskirche) eröffnet.
Die Begegnung der Geistlichen begann am 1. Oktober mit einem Abendgottesdienst. Nach dem Gottesdienst und dem Abendessen hatten die Priester die Möglichkeit sich brüderlich auszutauschen. Am Morgen des 2. Oktober begann die Tätigkeit der Konferenz mit der Göttlichen Liturgie, der folgende drei Hierarchen vorstanden: S. E. Mark, Erzbischof von Berlin und Deutschland, S. E. Tichon, Erzbischof von Podolsk, S. E. Agapit, Erzbischof von Stuttgart. Eingeschlossen waren Gebete um die Einheit der Kirche und um den Frieden in der Ukraine, und ebenso das Gedenken des verstorbenen Erzbischofs Feofan, der viele Jahre der deutschen Diözese des Moskauer Patriarchats vorstand.

 

Erklärung der Diözesanräte der Russischen Orthodoxen Kirche in Deutschland

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Die Diözesanräte der Berliner Diözese der Russischen Orthodoxen Kirche des Moskauer Patriarchats und der Deutschen Diözese der Russischen Orthodoxen Kirche im Ausland haben in der gemeinsamen Sitzung vom 29. November 2018 beschlossen, die Entscheidung des Heiligen Synods der Russischen Orthodoxen Kirche vom 15. Oktober (Eintrag Nr. 71) zu unterstützen, in welchem konstatiert wird, dass die eucharistische Gemeinschaft mit dem Patriarchat von Konstantinopel angesichts dessen fortgesetzter antikanonischer Handlungen nicht weiterhin aufrecht erhalten werden kann.

Die entstandene Situation erfüllt die Herzen aller treuen Kinder der Russischen Orthodoxen Kirche mit bitterer Trauer, unter ihnen auch der in Deutschland lebenden. Im Verlauf der letzten Jahrzehnte fand die konziliare Einheit der Orthodoxie ihren sichtbaren Ausdruck im gemeinsamen Werk der in Bischofskonferenzen vereinten Hierarchen der verschiedenen Landeskirchen. Das Vorgehen des Patriarchats von Konstantinopel erschwert nicht nur die Fortsetzung der fruchtbringenden Zusammenarbeit, sondern stellt auch die Grundlagen der orthodoxen Konziliarität in Frage, speziell auch das Prinzip des Konsenses und der Gleichberechtigung in der orthodoxen Diaspora.
 

Hirtenwort der Orthodoxen Bischofskonferenz in Deutschland zum Religionsunterricht

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"Lasst die Kinder und wehret ihnen nicht, zu mir zu kommen!" (Mt 19,14)

Liebe Väter, Brüder und Schwestern!
In einer Angelegenheit, die uns sehr am Herzen liegt und für die Zukunft unserer Kirche in diesem Land von eminenter Bedeutung ist, wenden wir orthodoxen Bischöfe Deutschlands uns heute in einem gemeinsamen Hirtenwort an Sie, liebe orthodoxe Christen und Christinnen in Deutschland.
Zu den Sorgen, die uns als Oberhirten der Orthodoxen Kirche in Deutschland aufgetragen sind, gehört jene um die Weitergabe unseres heiligen Glaubens an die kommenden Generationen: Die religiöse Erziehung der Kinder und Jugendlichen stellt gerade in der Diaspora-Situation unserer Gemeinden ein Feld von besonderer Wichtigkeit dar, allerdings oft auch ein steiniges Feld.
Wir sehen mit Besorgnis, wie etliche jüngere Glieder der Kirche ohne die notwendige religiöse Unterweisung aufwachsen, die ihnen hilft, den Glauben ihrer Väter und Mütter zu bewahren und ihn später einmal auch an ihre Kinder weiterzugeben.
Für uns Bischöfe ist es sehr beunruhigend, dass der schulische orthodoxe Religionsunterricht bislang nur einen relativ geringen Teil der orthodoxen Schülerinnen und Schüler in Deutschland erreicht.
Wir sind Mitbürger in diesem Land geworden, und wir sind es gerne: Als solche tragen wir gemeinsam mit den staatlichen Institutionen Deutschlands die Verantwortung dafür, dass unsere Kinder und heranwachsenden Jugendlichen in die hiesige Gesellschaft integriert werden und zugleich ihre eigene orthodoxe religiöse Identität nicht verlieren; dies ist eine wichtige Aufgabe des staatlichen Religionsunterrichtes, der in qualitativer und quantitativer Hinsicht dem der anderen Kirchen und Religionsgemeinschaften entspricht.
Dabei dürfen wir mit Freude feststellen, dass von Seiten der zuständigen staatlichen Stellen unser Anliegen in der letzten Zeit eine positive Würdigung erfährt.

 


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