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Kathedrale der Hll. Neumärtyrer und Bekenner Russlands in München

der Russischen Orthodoxen Kirche im Ausland

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Namenstag von S. E. Mark, des Metropoliten von Berlin und Deutschland

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18. März 2020

Namenstag von S. E. Mark, des Metropoliten von Berlin und Deutschland (Hl. MARK der Faster von Ägypten).

Seiner Eminenz dem Höchstgeweihten MARK, dem Metropoliten von Berlin und Deutschland

Eminenz!
Herzliche Glückwünsche zu Ihrem Namenstag, dem Festtag Ihres himmlischen Schutzpatrons!
Durch die Gebete der Allerheiligsten Gottesgebärerin und der steten Fürbitte des hl. Mark des Fasters, dem Asketen der Nitrischen Wüste, vor unserem Allerhöchsten Herrn möge der Barmherzige Schöpfer Ihre seelischen und körperlichen Kräfte stärken und Ihnen geistliche Frische herniedersenden sowie Seine großzügige Hilfe in einem jeden guten Werk und Ansinnen. 

In der Liebe Christi, 
+КIRILL,
Patriarch von Moskau und ganz Russland

 

Orthodoxie in aller Kürze

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Einleitung

Patriarchen in kunstvollen Gewändern, Ikonenverehrung, Chorgesänge und duftender Weihrauch - all das verbinden wir mit "Orthodoxem Christentum". Während die einen unter Orthodoxie eine altertümliche Form des Christentums sehen, sind andere wiederum von ihrer kultischen Mystik und Spiritualität angetan. Beide Wahrnehmungen sind allerdings zu einseitig und tragen vielfach zu einem verfälschten Bild der Orthodoxie bei. Ein kurzer geschichtlicher Abriss ist für ein besseres Verstehen des Orthodoxen Christentums notwendig.

Geschichte

Die Orthodoxe Kirche nennt sich selbst einfach "die Kirche", gerade so, wie die Griechen in der Vergangenheit das Wort "Christen" gebrauchten, wenn sie die Orthodoxen meinten. Dies ergibt sich naturgemäß aus der Tatsache, dass die Östliche Orthodoxe Kirche in organischer Fortsetzung dieselbe Gemeinde oder "ecclesia" ist, deren Geburtsstunde die Ausgießung des Heiligen Geistes an Pfingsten in Jerusalem war. Sie steht in direkter Sukzession der auf Jesus von Nazareth zurückgehenden Jerusalemer Urgemeinde und der apostolischen Gemeindegründungen außerhalb Palästinas.

 

Geschichte der Gottesmutterikone mit dem Beinamen "von der Wurzel"

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Im 12. Jahrhundert erlitt das Gebiet von Kursk, wie beinahe das gesamte damalige Rußland eine schreckliche Verwüstung durch den Einfall der Tataren. Die Stadt Kursk wurde vollständig zerstört und verwandelte sich in eine unwirtliche, von einem Urwald überwucherte und von wilden Tieren bewohnte Einöde. Die Einwohner der etwa 90 Werst (162 km) von Kursk entfernten Stadt Ryl'sk, die durch einen glücklichen Zufall von dem Pogrom der Tataren verschont geblieben war, pflegten dort auf Jagd zu gehen. Und so geschah es, daß am 8.September 1295, dem Festtag der Geburt der Allerheiligsten Gottesgebärerin, eine kleine Schar von Jägern aus Ryl'sk am 27 Werst (48,6 km) von Kursk entfernten Fluß Tuskora auf Jagd ging. Während einer dieser Jäger, ein ehrwürdiger und frommer Mann, im Wald nach Jagdbeute Ausschau hielt, stieß er auf eine Ikone von nicht sehr großen Ausmaßen, die umgekehrt auf einer Baumwurzel lag. Kaum hatte er die Ikone aufgehoben, um sie anzuschauen, als aus der Stelle, auf der sie lag, eine kräftiger, üppiger Quell klaren Wassers hervorsprudelte.
Die Ikone gehörte zu dem Typos der Gottesmutterikonen "Znamenije" (Wunderzeichen). Dem Jäger, der sie gefunden hatte, war klar, daß es sich hier nicht um eine gewöhnliche Ikone handelte. Er rief seine Begleiter, und mit vereinten Kräften fällten sie sogleich Holz für eine kleine Kapelle, in welcher sie die so gefundene Ikone aufstellten. Nachdem die Bewohner von Ryl'sk von der neu erschienenen Ikone der Mutter Gottes erfahren hatten, begannen sie, diese zu besuchen und anzubeten, und zahlreiche Wunder ereigneten sich durch diese Ikone.
 

Über Gott den Sohn (nach dem hl. Gregor von Nazianz)

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Im orthodoxen Treffen 2001 sprach Erzpriester Nikolai Artemoff zum Thema: “Über Gott den Sohn (nach dem hl. Gregor von Nazianz)”. Er gründete seinen Vortrag auf die dritte und vierte Rede aus den fünf theologischen Reden des hl. Gregors des Theologen, das ist das erste und zweite Wort, das eigens dem Gottessohn gewidmet ist. Aus dem umfassenden anderthalbstündigen Vortrag, der auch noch eine reiche Diskussion hervorrief, wollen wir nur einige Momente herausgreifen.

Der Referent merkte eingangs an, dass der so vertraute und in diesen Tagen häufig gehörte Gesang “Christus wird geboren, verherrlicht! Christus vom Himmel, begegnet! Christus auf Erden, erhebt euch! Singet dem Herrn alle Irdischen...” einfach die Anfangsworte der Predigt des hl Gregorios zum Weihnachtsfest sind (eine ausführliche Analyse des Einflusses der Predigten des hl. Gregor auf die Gesänge des Pfingstfestes wurde im “Boten” Nr. 3/1993 publiziert).

 

Bischof Ioann - Heiliger Hierarch im russischen Auslande

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02. Juli - Gedenken des Heiligen Johannes von Shanghai und San-Francisco - wird gewöhnlich an dem Samstag gefeiert, der am nächsten liegt - diesjährig: 29. Juni.
28.06.2019 - Fr. 18:00 Nachtwache (Vigil) in der Kathedralkirche, Lincolnstr. 58, 81549 München / ebenso am 29.06.2018 - Sa. 9:00 Göttliche Liturgie in der Kathedralkirche.

Auch in Augsburg Liturgie anlässlich des zweiten Patronatsfestes: Stundenlesung beginnt um 8:35, die Liturgie beginnt um 9:00. Siehe: http://www.rocor-augsburg.de/.

Eines der grossen Werke des Bischofs Ioann war die Einrichtung eines Waisenhauses im Namen des Hl. Tichon von Zadonsk (+ 1783), der – ebenso wie Vladyka Ioann – Kinder sehr liebte. Obdachlose Kinder waren der erste Eindruck gleich nach seiner Ankunft in Shanghai, der ihn zutiefst erschütterte. Bereits nach drei Monaten begannen einige Frauen, ihm in dieser Angelegenheit zu helfen; am 24. Februar 1935 wurde das Kinderheim geweiht. Zu Beginn war das nur ein Esssaal. Er konnte in zwei Zimmer umfunktioniert werden. Dort konnten die Straßenkinder essen und dann den Tag verbringen. Die Initiative weitete sich jedoch rasch aus – bald konnten die Kinder in einem dreistöckigen Gebäude schlafen. Aber auch hier wurde es bald eng, so dass die Waisen in Wohnungen unbewohnter Häuser untergebracht wurden. Zugleich wurde eine Schule gegründet und ein Raum zur Kirche umgestaltet. Anfangs sparten die russischen Händler nicht mit Angriffen gegen Bischof Ioann und seine Anstrengungen: Immer wieder erschienen kritische Artikel in den örtlichen Zeitungen. Aber es waren wohl seine Gebete, auf die hin sich die Situation bald wandelte: Die Händler begannen ihm zu helfen, den sie zuvor beleidigten. Das Waisenheim erhielt von ihnen Geld- und Sachspenden. Ausländer unterstützten die Einrichtung ebenfalls durch eine Anleihe, damit ein Haus in der Straße des Victor Emmanuel gekauft werden konnte – dort befand sich dann das Kinderheim bis zur Evakuierung aus Shanghai. In die Einrichtung wurden nicht nur Waisen aufgenommen, sondern auch Kinder mittelloser Eltern - russischer wie chinesischer. Insgesamt wurden in diesen Jahren 3.500 Kinder versorgt. In den damaligen Zeiten war das keineswegs einfach.

 


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