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Startseite von Ostern bis Pfingsten Radonica - 25.04.2017

Kathedrale der Hll. Neumärtyrer und Bekenner Russlands in München

der Russischen Orthodoxen Kirche im Ausland

Radonica - 25.04.2017

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Wenn Sie einen Besuch an den Grabstätten Ihrer Verwandten und Freunde möchten (die die orthodoxe Taufe und eine Erdbestattung erhalten haben), wenden Sie sich bitte an unsere Geistlichen (s. Kontakt). -/- Über die Sterblichkeit -

Jetzt wird die Osterfreude zu den Verstorbenen gebracht. Die Wurzel des Wortes "Radonica" lautet "rad", was auf Slawisch die "Freude" bezeichnet. Die Priester fahren auf die Friedhöfe, um mit den Gläubigen die Gräber zu besuchen. Es werden an den Gräbern kurze Totengedenken verbunden mit Auferstehungsliedern gesungen. Diese Besuche können, je nach Zahl der Gräber und besuchten Friedhöfen, sogar mehrere Tage dauern,  je nach Absprache mit den Priestern, die ja nicht überall gleichzeitig sein können.

Im Verlauf der Lichten Woche werden täglich die sonntäglichen Gesänge in der Kirche gebetet, vereint mit den österlichen. Jeder Tag dieser Woche ist somit - gottesdienstlich gesehen - ein Sonntag. Natürlich wird der Verstorbenen gedacht, aber eben nur am Kelch Christi, nicht laut.
Nach Vollendung des 9. Tages wird am Montag Abend ein gewöhnlicher Gottesdienst abgehalten. Ohne Totengedenken. Ebenso am Dienstag Morgen enthält die Liturgie keine besonderen Fürbitten für die Entschlafenen, sondern nur das stille Gedenken am Kelch. Nach Abschluss der Liturgie wird dann das erste Totengedenken gebetet (Panichida) - nach langer Zeit, denn während der Karwoche, ebenso wie der Lichten Woche wurden ja keinerlei Totengottesdienste gehalten: die Kirche konzentriert sich ganz und gar auf den leidenden und auferstandenen Herrn.
Am Dienstag nach der Lichten Woche ziehen die Gläubigen nach der Panichida in der Kirche, hinaus zu den Gräbern auf die Friedhöfe, um dort die Verstorbenen mit der Siegeshymne "Christus ist auferstanden von den Toten...." zu begrüßen.

 

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