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Startseite Orthodoxes Treffen Orthodoxes Treffen - 2016

Kathedrale der Hll. Neumärtyrer und Bekenner Russlands in München

der Russischen Orthodoxen Kirche im Ausland

Orthodoxes Treffen - 2016

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Die Themen von 2001-2016 /- Anmeldeformular - / - Seminarvorträge -

Themen der Vorträge:

  • Geistliches Leben: S.E. Mark, Erzbischof von Berlin und Deutschland

1. «Konziliarität – Theorie und Praxis (Jerusalem, Kreta, Moskau)»

2. «Das geistige Tun – Jesus-Gebet»

  • Heilige Schrift: «Die Heilige Schrift im Gottesdienst und im täglichen Leben» Riassophore Nonne Vassa (Dr. Larin)

  • Geschichte:

1. «Europas Spaltung (9. Jh.) und ein Beispiel der geistlichen Integration in Osteuropa (14. Jh.) » Erzpriester Nikolai Artemoff (München)

2. «Serbien in der Geschichte der Russischen Auslandskirche» Lazar Garkun (Berlin)

3. «Der Dialog der Russischen orthodoxen Kirche mit den islamischen Gemeinden in Russland und im Ausland» Priester Dimitri Safonov (Moskau)

  • Hagiographie:

1. «Die hll. Neumärtyrer Russlands: Hieromärtyrer Ilarion (Troickij)» Priester Dimitri Safonov (Moskau)

2. « Die slawische Mission der hll. Method und Kyrill» Priester Dimitri Svistov (Saarbrücken)

  • Kirchentradition:

1. «Tradition des orthodoxen Glockenläutens»  Bogdan Berezkin  (Minsk,Weißrussland)

2. «Die Wiedergeburt der orthodoxen Glockentradition und Bewahrung der Glocken in Nordeuropa» Irina Pilyar und Lyudmila Makoveychuk (Helsinki)

  • Pilgerfahrten:

1. «Die Familie Romanov und das orthodoxe Erbe in Deutschland. Pilgerreise durch die Zarenkirchen in der deutschen Diözese» Valeria Litvin (München)

2. «Kreuzweg des Imperators – Pilgerreise nach Russland anlässlich zum 100. Jahrestag der Ermordung der Zarenfamilie» Ekaterina Krakhmalova (Berlin)

3. «Dem Weg Suworows folgen - über die Alpen» Kurzfilm über den Pilgerweg

4. Besuch am Grab des hl. Märtyrers Alexander von München (Schmorell)

Programm:

Montag, 26. Dezember 2016
14:30 Bittgottesdienst
Eröffnung des Treffens durch S. E. Mark, Erzbischof von Berlin und Deutschland
15:30  «Konziliarität – Theorie und Praxis (Jerusalem, Kreta, Moskau)» Erzbischof Mark
16.30 Teepause
17:00 Abend- und Morgengottesdienst (Beichtmöglichkeit)
19:45 Abendessen

Dienstag, 27. Dezember 2016
07:15 Stundenlesung, Göttliche Liturgie
09:35 Frühstück
10:15  «Die Heilige Schrift im Gottesdienst und im täglichen Leben» Riassophore Nonne Vassa (Dr. Larin)
11:15  «Die Familie Romanov und das orthodoxe Erbe in Deutschland» Valeria Litvin
11:50  «Kreuzweg des Imperators – Pilgerreise nach Russland» Ekaterina Krakhmalova
12:20 «Serbien in der Geschichte der Russischen Auslandskirche» Lazar Garkun
12:55 «Tradition des orthodoxen Glockenläutens» Bogdan Berezkin
13:30 Mittagessen und Kurzfilm «Dem Weg Suworows folgen - über die Alpen»
14:15 Wahlweise: Glockenläuten (praktische Übungen)
14:15 Besuch am Grab des hl. Märtyrers Alexander von München (Schmorell)
15:00 « Die slawische Mission der hll. Method und Kyrill» Priester Dimitri Svistov
15:45 «Die hll. Neumärtyrer Russlands: Hieromärtyrer Ilarion (Troickij)» Priester Dimitri Safonov
16.45 Teepause
17:00 Abend- und Morgengottesdienst (Beichtmöglichkeit)
19:45 Abendessen

Mittwoch, 28. Dezember 2016
07:15 Stundenlesung, Göttliche Liturgie
09:35 Frühstück
10:15 «Der Dialog der Russischen orthodoxen Kirche mit den islamischen Gemeinden in Russland und im Ausland» Priester Dimitri Safonov
11:15 «Das geistige Tun – Jesus-Gebet» Erzbischof Mark
12:15 «Europas Spaltung (9. Jh.) und ein Beispiel der geistlichen Integration in Osteuropa (14. Jh.)» Erzpriester Nikolai Artemoff
12:45 «Die Wiedergeburt der orthodoxen Glockentradition und Bewahrung der Glocken in Nordeuropa» Irina Pilyar und Lyudmila Makoveychuk
13:15 Abschluss des offiziellen Teils, Abschlussdiskussion, Nachlese.
13:30 Mittagessen, Abreise

Die Vortragenden

S.E. Mark, Erzbischof von Berlin und Deutschland
Stellv. Vorsitzender der Bischofssynode der Russischen Auslandskirche. Doktor der Slawistik und Dipl.-Theologe mit Abschluss in Belgrad. Er nahm sowohl an den Vorarbeiten zum Panorthodoxen Konzil in Chambesy bei Genf teil, als auch an der großen Diskussionsrunde in Moskau nach der Publikation der erarbeiteten Dokumente. Er leitet die „Interkonziliare Kommission für Kirchenrecht“ (Moskau).
In den 1960er Jahren fand er durch die russische Emigration und intensive Besuche des Heiligen Berges Athos zur Orthodoxie. Auf dem Athos erlernte er das Jesus-Gebet, über das er referiert.
Er leitet seit 1980 das Kloster des Hl. Hiob von Potschajew in Münc hen, und seit 2005 ist er auch daer geistliche Vater des Frauenklosters der Hl. Elisabeth in Buchendorf bei München. Zugleich ist er der Verantwortliche der Bischofssynode für die Klöster der Russischen Auslandskirche im Heiligen Land.
Themen: „Konziliarität – Theorie und Praxis (Jerusalem, Kreta, Moskau)“
„Das geistige Tun – Jesus-Gebet“

Erzpriester Nikolai Artemoff (München)
M.A. Universität Frankfurt, Slawistik, osteuropäische Geschichte. Seit 1981 wohnhaft in München. Bereiste erst die Gemeinden in Nordbayern und versorgte außer München späterhin die Gemeinden in Augsburg, Berlin, Kopenhagen, Stuttgart, Salzburg. Mitglied des Diözesanrates, Diözesansekretär. Thema: «Europas Spaltung (9. Jh.) und ein Beispiel der geistlichen Integration in Osteuropa (14. Jh.)»

Priester Dimitri Safonov (Moskau)
hat das Doktorat in Geschichte und ein zweites Doktorat in Theologie. Er dient in Moskau und arbeitet im Außenamt des Moskauer Patriarchats. Er publiziert immer wieder zum Thema der Neumärtyrer Russlands, und speziell über den Hieromärtyrer Ilarion (Troickij), der in den schweren Zeiten am Beginn der Verfolgungen als Sekretär und „rechte Hand“ des Patriarchen Tichon fungierte und später im KZ-Solowki inhaftiert war. Die Reliquien dieser beiden Hieromärtyrer sind in unserer Kathedralkirche in München, und am 15./28. Dezember wird des Hieromärtyrers Ilarion gedacht, weshalb am 14./27.12. eine feierliche Vigil abgehalten wird. Hierbei werden auch die Reliquien eines sehr frühen Hieromärtyrers, des hl. Eleutherios, die in seine Ikone eingebettet sind herausgetragen.
Thema: „Die hll. Neumärtyrer Russlands: Hieromärtyrer Ilarion (Troickij)“
Da Vater Dimitri sich im Rahmen seiner kirchlichen mit dem Islam beschäftigt und in diesem Zusammenhang z.B. an den Verhandlungen im Iran beteiligt war, ist sein zweites Thema: „Der Dialog der Russischen orthodoxen Kirche mit den  islamischen Gemeinden in Russland und im Ausland“. Anhand dieser Beispiele wird im Vortrag die heutige Problematik der muslimischen Welt aufgefächert.

Priester Dimitri Svistov (Saarbrücken)
"Die slawische Mission der hll. Method und Kyrill"
Die Entstehung der liturgischen und literarischen slavischen Sprache verdanken wir dem Wirken der beiden heiligen Brüder aus Thessaloniki, Kyrill und Method. Diese Sprache, die bis heute die slawischen Völker und ihre Landeskirchen miteinander verbindet, ist auf eine einzigartige Weise, nämlich im Laufe der Übersetzung ausgewählter Bibelstellen sowie liturgischer Texte, zustande gekommen.

Riassophore Nonne Vassa (Dr. Larin) (Wien)
ist in den USA geboren, kam nach München und schloss hier ihr Theologiestudium am „Institut für orthodoxe Theologie“ ab. Sie lehrt seitdem Liturgiewissenschcaft an der Universität in Wien, nimmt in Moskau an den Sitzungen der Interkonziliaren Kommission für Kirchenrecht teil, betreibt zugleich auch eine sehr lebendige, „katechetische“ Video-Internet-Seite „Coffee with Sister Vassa“ zu Fragen der Orthodoxie.
www.coffeewithsistervassa.com/
Coffee with Sister Vassa is a catechetical website with videos, podcasts and daily reflections on faith, orthodoxy and liturgy.
Thema: „Die Heilige Schrift im Gottesdienst und im täglichen Leben“

Bogdan Berezkin (Minsk)
Magister der Künste, ist Leiter der Glöckner-Abteilung der Minsker Geistlichen Lehrstätte (Weißrussland – Belarus). Er bringt sein mobiles Glockengeläut nach München mit und gibt nebst einer Einleitung auch die Möglichkeit des praktischen Läutens. Über 300 Personen haben in der Lehrstätte mittlerweile das Glöckner-Diplom erhalten.
Osterläuten, s. Ab der 9. Minute seines Interviews: http://www.ctv.by/bogdan-beryozkin-zaveduyushchiy-otdeleniem-zvonarey-minskogo-duhovnogo-uchilishcha-na-stv

Ekaterina Krakhmalova und Lazar Garkun (Berlin)
sind Mitglieder der Berliner Pokrov-Gemeinde und leiten dort ebenfalls einen Pilger-Service, s. www.palomnik.eu .
Lazar Garkun hat den der Universität St. Petersburg in Geschichte/Archäologie und in Rostock neben Geschichte, Philosophie, Politikwissenschaften (Spezialgebiet: Ethik und Ästhetik) Abschluss.
Seine Ehefrau Ekaterina Garkun-Krakhmalova, St. Petersburg, ETU Human. Fakultät – Soziologie. 14 Jahre Stadtführerin in St. Petersburg, 10 Jahre Koordinator Jugend-International an der Diözese St. Petersburg.
Das Ehepar Garkun führt ein Reisebüro. Näheres:
www.ekaterina-voyage.de/index.php/impressum.html
Themen: „Kreuzweg des Imperators – Pilgerreise nach Russland anlässlich zum 100. Jahrestag der Ermordung der Zarenfamilie“
„Serbien in der Geschichte der Russischen Auslandskirche“

Irina Pilyar und Lyudmila Makoveychuk (Helsinki)
„Die Wiedergeburt der orthodoxen Glockentradition und Bewahrung der Glocken in Nordeuropa“
Bei der Gemeinde des Hl. Nikolaus in Helsinki ist eine Schule des Glockenläutens entstanden, die das o.g. Projekt durchführt.
Es gibt ein mobiles Glockengeläut, das die verschiedenen Gemeinden besucht, um den orthodoxen Gläubigen das Läuten nahe- und beizubringen. Im Jahr 2016 erfolgte eine Rundreise durch Schweden und Dänemark.
Die theoretische Seite wird sowohl vom Glockenzentrum in Nowosibirsk, als auch vom Moskauer Glockenzentrum aktiv unterstützt. In Moskau wurde eine genaue Liste mit der Beschreibung aller in Russland vorhandenen alten Glocken erstellt.
Dir praktischen Übungen gründen auf dem Lehrmaterial und den Partituren der bekanntesten russischen Glöckner
Näheres:  www.nordicbells.com

Valeria Litvin (München)
Magister der Philologie, Russische Literatur (Universität Kiew). Mitglied des Münchner Gemeinderats der Kathedralkirche der Hll. Neumärtyrer und Bekenner Russlands, aktive Mitarbeiterin des „Zentrums für Pilgerreisen der Deutschen Diözese“.
Thema: „Die Familie Romanov und das orthodoxe Erbe in Deutschland. Pilgerreise durch die Zarenkirchen in der deutschen Diözese“

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