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Startseite von Ostern bis Pfingsten Weihe der Osterspeisen

Kathedrale der Hll. Neumärtyrer und Bekenner Russlands in München

der Russischen Orthodoxen Kirche im Ausland

Weihe der Osterspeisen

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Osterspeisen werden zu folgenden Uhrzeiten geweiht:

15.04.2017 Sa. 23:45 - Erste Weihe der Osterspeisen (ohne Ostergesang!)

16.04.2017 So. 04:00 - Weihe der Osterspeisen mit Ostergesängen

16.04.2017 So. 16:45 - nachträgliche Weihe der Osterspeisen für Leute mit weitem Anreiseweg

Achtung! Fleischspeisen werden nicht in die Kirche zur Weihe hineingebracht!

Film: Erste Weihe der Osterspeisen

Nach der Liturgie wird "Fleischspeise" geweiht, wodurch den Laien Erlaubnis gegeben wird, diese Gerichte zu sich zu nehmen. "Indem mit Ehrfurcht, - so heißt es in der "Neuen Gesetzestafel" - das Gedenken Christi, des Lammes Gottes, das unter Pein für die Reinigung der ganzen Welt von den Sünden geopfert wurde, begangen wird, bereiten die Christen zum Zeichen ihres geistigen Jubels am Ostertag Speise aus dem Fleisch des stummen Lammes, das durch den kirchlichen Segen geheiligt wurde. Und die Kirche Christi gestattet von alters her den Christen diesen Brauch - nicht zur Erhaltung der alten jüdischen Gesetzesvorschrift, sondern zum Zeichen der christlichen Frömmigkeit.

Nach Beendigung der Fastentage und zum Eintritt des heiligen Pascha des Herrn bringt sie nun, nachdem sie die Seelen der Gläubigen durch Lobpreis und Brot von der Trapeza der Gnade Gottes als geistliche Nahrung gespeist hat, als eine gewisse physische Tröstung und Stärkung auch dieses zu unserem Nutzen gegebene Geschöpf, nämlich das Lamm, dar und bittet Gott, es für uns zu segnen und nützlich und angenehm zu machen, damit wir, indem wir es in Dankbarkeit verspeisen, immer mehr mit geistigem Hunger und Durst Gott Selber, der die Nahrung unserer Seelen und Leiber ist, suchen und uns ununterbrochen an Ihm laben und erfreuen mögen.... Die Fleischspeisen werden außerhalb der Kirche geweiht - bei uns werden hierfür eigens zwei Zelte aufgestellt. Die Kirchenregel besagt: "Fleisch tragen die orthodoxen Christen nicht in die Kirche, sondern in das Haus zu dem Priester" - bei uns eben in die Zelte. Im Trebnik (Kirchenritual) und im Blumentriodion gibt es noch ein "Gebet zum Segnen von Käse und Eiern". Nach der "Neuen Gesetzestafel" obliegt dieser Ritus eher Mönchen, welche nach Beendigung der Liturgie zum Fest des Heiligen Pascha Käse und Eier segnen, und dann diese vor allem anderen Eßbaren als gesegnete Speisen zur Trapeza auftischen. Nach der Regel "werden die von den Gläubigen mitgebrachten Eier und Käse im Vorraum aufgestellt" - bei uns fungiert dann die mit Tischen ausgestattete Kapelle des Hl. Nikolaus als ein solcher "Vorraum".

Erste Weihe der Osterspeisen

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