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Startseite von Pfingsten bis Kreuzerhöhung

Kathedrale der Hll. Neumärtyrer und Bekenner Russlands in München

der Russischen Orthodoxen Kirche im Ausland

von Pfingsten bis Kreuzerhöhung


Die Fastenzeiten- und regeln

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Beginn des Apostelfastens 12 Juni 2017 (30. Mai nach Altem Stil)

Unbewegliche Fastenzeiten:
Fasten der Geburt Christi (15/28. November – 24.Dezember/6. Januar)
Fasten der Gottesmutter (1/14.- 15/28. August)

Bewegliche Fastenzeiten (Die Zeiten hängen von dem Pascha Zyklus ab):
Grosse Fastenzeit - 40 Tage lang vom Reinen Montag nach dem Sonntag der Vergebung
Grosse Woche – bis Grossen Samstag vor der Auferstehung.
Fasten der Apostel: Vom Montag nach Allerheiligen bis zum Fest der Apostel Petrus und Paulus am 29.Juni/12.Juli

Fastentage:
an einem jeden Mittwoch und Freitag
29.August/11.September - Enthauptung des Hl. Johannes des Täufers und Vorläufers
14/27.September - Kreuzerhöhung
5/18. Januar - Vortag der Theophanie

Die Fastenregeln der Kirche:

 

2. Sonntag nach Pfingsten - Alle Heiligen Rußlands

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Der Glaube an die Einheit der Russischen Kirche und des russischen Volkes in ihren Heiligen zeigt sich in der Ikone „Aller Heiligen des russischen Landes“. Sie wurde Ende der 1940-er, Anfang der 1950-er Jahre über Jahre hinweg geschaffen vom damaligen Priestermönch Kiprian (Pyzhov – 1904-2002). Eine erste Studie hierzu hängt heute noch in München, im Kloster des Hl. Hiob von Pocaev, wo Vater Kiprian nach dem Krieg war. Es ist eine Vorarbeit zum zentralen Teil der Ikone. (Foto links)

FILM: Ikone aller Heiligen Rußlands

 

Warum ist der Großfürst Vladimir heilig und apostelgleich?

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28. Juli (15. Juli nach Altem Stil) - Hl. Apostelgleicher Großfürst Vladimir.
Gottesdienst: am 27.07.2016 Mi. 18:00 Nachtwache (Vigil) und 28.07.2016 Do. 9:00 Göttliche Liturgie

Wer sie aber tut und lehrt, der wird groß heißen im Himmelreich (Mt 5, 19).

Er bekehrte sich aus der heidnischen Finsternis zum Licht Christi, ließ sich selbst taufen, taufte die Bewohner Kievs und sandte aus, um in den Städten und Gebieten seines Fürstentums zu taufen.
Er wurde als erster gesamtrussischer Herrscher Christ, und legte den Grundstein für ein christliches russisches Reich. Mit ihm beginnt das russische Reich orthodox zu sein, und das Christentum dringt in alle Lebensbereiche des Volkes und des Staates.
Handelte er dabei nur als Herrscher? Waren diese seine Handlungen nur Staatshandlungen?
Nein, er erwies sich selbst als wahrer Christ und verkündete Christus nicht so sehr mit dem Wort, wie durch sein eigenes Vorbild.
Erzogen im Heidentum, hörte Fürst Vladimir zwar in seiner Kindheit von seiner Großmutter, der seligen Fürstin Olga, doch war er anfangs eifriger Heide. Beflissen erfüllte er die heidnischen Riten, versuchte den heidnischen Göttern zu gefallen, brachte ihnen Dankopfer für Erfolge dar, weil er davon überzeugt, war der Wahrheit zu dienen.

 

Willst du lieber zu Hause bleiben?

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Die Sommerferien dauern in Bayern vom 1. August bis zum 12. September 2016. Urlaubszeit für die ganze Familie. Meist fliegen wir in heisse Länder, reisen ans Meer, ruhen uns aus in der Natur, oder betreiben Tourismus. Für den ernsthaft orthodoxen Christen ist der Urlaub, der zur Befreiung von den Sorgen und zur Ruhe führen sollte, zusammen mit dem Wechsel der äußeren Umstände, den vielen neuen Eindrücken und Erlebnissen auch mit Problemen verbunden: Wie organisiere ich meine Freizeit so, dass ich das gebetserfüllte Herz, die Hinwendung zu Gott dem Schöpfer inmitten der uns umgebenden Welt nicht verliere? Und das ist keine leichte Aufgabe. Wonach strebt eine gottliebende Seele in der Urlaubszeit? Hotels und Restaurants, Strände und Wellness auszukosten, sich in Erfrischungen und Zerstreuungen endlich vergessen und verlieren? Vielleicht möchte sie doch eher die Zeit nutzen zum vertieften Gebet, zur geistlichen Lektüre, dem Spaziergang in der Stille der Natur, Verwandte wieder zu sehen, die in sonst unerreichbarer Ferne leben, und bei alldem der Welt entfliehen mit ihrem Druck der Versuchungen und lasterhaften Angebote, um zu der inneren Ruhe zu finden, aus der sie mit erneuerten Kräften, gefestigt im Glauben, ein echtes christliches Leben zu führen.

Dazu ist ein Verlassen der häuslichen Gegend nicht unbedingt erforderlich. Musst du, oder willst du lieber zu Hause bleiben – der August ist auf jeden Fall angefüllt mit wunderbaren kirchlichen Festen.

 

Verklärung unseres Herrn Jesus Christus - 19. August

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19. August (6. August nach Altem Stil) - Verklärung unseres Herrn Jesus Christus.
Gottesdienst: am 18.08.2016 Do. 18:00 Nachtwache (Vigil) und 19.08.2016 Fr. 10:00 Göttliche Liturgie


-auf dem Foto: Mount Tabor, die Aussicht vom Berg
Tabor-

Rede über die Verklärung Christi - Ephräm d. Syrer -

Vom Acker kommt Erntesegen, vom Weinberge schmackhafte Früchte und von der Hl. Schrift belebende Lehre. Der Acker gewährt nur für eine Zeit die Ernte, und der Weinberg gewährt nur für eine Zeit die Weinlese, aber die Hl. Schrift sprudelt, so oft sie gelesen wird, belebende Lehre. Ist der Acker abgeerntet, so hört er auf, zu tragen; ist der Weinberg abgeherbstet, so wird er unfähig  im gleichen Jahre nochmals Früchte zu geben; von der Hl. Schrift aber kann man täglich ernten, ohne daß die Ähren in ihr für die Ausleger abnehmen, und täglich kann man in ihr Weinlese halten, ohne daß die Trauben der in ihr hinterlegten Hoffnung ausgehen. Nähern wir uns also diesem Acker und genießen wir von dem Ertrag seiner lebenspendenden Furchen!

Ernten wir von ihm Ähren des Lebens, nämlich die Worte unseres Herrn Jesus Christus, der zu seinen Jüngern sagte: „Es sind einige von den hier Stehenden, die den Tod nicht kosten werden, bis sie des Menschen Sohn in seiner Herrlichkeit haben kommen sehen“! (Matth. 16,28.) „Und nach sechs Tagen nahm er den Petrus, Jakobus und Johannes, dessen Bruder, auf einen sehr hohen Berg und ward vor ihnen verklärt. Sein Angesicht leuchtete wie die Sonne, seine Kleider aber wurden weiß wie das Licht“ (Matth. 17,1. 2.).

Die Männer, von denen er gesagt hatte, daß sie den Tod nicht kosten würden, bevor sie das Vorbild seiner Ankunft geschaut hätten, sind diejenigen, die er mitnahm und auf den Berg führte. Er zeigte ihnen, wie er am Jüngsten Tage in der Herrlichkeit seiner Gottheit und im Körper seiner Menschheit kommen werde.

 

Homilie über die glorreiche Verklärung unseres Herrn Jesu Christi

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Komm du gottesfürchtige Versammlung, laß uns nun ein Fest feiern! Kommt, laßt uns nun mit den höheren Mächten triumphieren! Kommt und gehorsam dem Ruf des Propheten David singt unserem Gott, ja, singt Ihm, singt unserem König, singt Ihm: denn König der ganzen Welt ist Gott, singt Ihm mit Einsicht. (Ps. 46,7). Am heutigen Tag wurde auf dem Tabor mit menschlichen Augen das noch nie Dagewesene geschaut: Es wurde ein irdischer, in Göttlichem Licht erstrahlender Körper geschaut - ein sterblicher Leib, der die Glorie der Gottheit ausströmte.

Heiliger Johannes Damascenus

Heute wurde mit dem menschlichen Ohr das Unerhörte vernommen: Jener, der ein Mensch scheint, tut sich als eingeborener, geliebter, einwesentlicher Göttlicher Sohn vom Himmlischen Vater kund. Heute offenbart der Schöpfer und Herr von allem, der sich aus Herablassung zu seinen Knechten in das Gewand des Knechtes kleidete und dem Wesen und der Form nach Mensch wurde, in eben dieser Gestalt seine Schönheit. Kommt, wollen auch wir dem Gehorsam der Apostel nacheifern, wollen wir bereitwillig der Stimme Christi folgen, bekennen wir, ohne uns zu schämen, den lebendigen Sohn Gottes, steigen wir auf den Berg der Tugenden - so werden wir die Herrlichkeit schauen und unaussprechliche Geheimnisse vernehmen: Denn wahrhaft selig sind die Augen, welche das sehen, und die Ohren, welche das hören, was viele Propheten und Könige zu sehen und hören begehrten, es aber nicht sahen und hörten (Mt. 13,16-17). So kommt also, und wir werden, so gut wir können, die Worte der Göttlichen Schrift erläutern und bieten euch, liebe Gäste, das Abendmahl an, gewürzt durch die Gnade dessen, welcher den Stammelnden eine leichte und klare Zunge gab.

 

Predigt zur Geburt der Allerheiligsten Gottesgebärerin

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Troparion, 4. Ton
Deine Geburt, Gottesgebärerin, Jungfrau, verkündete Freude der ganzen Welt,
denn aus Dir ist aufgestrahlt die Sonne der Gerechtigkeit: Christus, unser Gott.
Er löste den Fluch und gab den Segen, und da er den Tod überwand, verlieh er uns das ewige Leben.

21. September 2016 - GEBURT DER ALLERHEILIGSTEN GOTTESGEBÄRERIN UND JUNGFRAU MARIA.

Als sei Gott von der Erde vertrieben. Gott ist von uns Menschen von der Erde vertrieben, von unserer ersten Urmutter Eva. Die Allerheiligste Gottesgebärerin bringt Gott in die Welt zurück.  Das ist eine große Freude. Ihr heutiges Troparion berichtet uns von dieser großen Freude und dieser großen Wahrheit.
Die Geburt der  Allerheiligsten Gottesgebärerin, heißt es in dem Troparion, «verkündete der Welt Freude», der ganzen Welt. Warum? Weil mit Ihr tatsächlich der Herr Christus in diese Welt kam! Er wurde um ihretwillen und durch sie Mensch und gab uns all das, was Er als Gottmensch uns schenken konnte: gab uns alle Freuden des Paradieses auf die Erde und auf der Erde, die wegen unserer Sünden zur Hölle geworden war; nicht irgendwelcher anderer wegen, nicht der Sünden des Teufels wegen oder seiner schwarzen Engel, sondern wegen des Menschen, denn der Mensch war in einem unsagbaren Fall gefallen. Und die  Allerheiligste Gottesgebärerin gebar durch die Geburt des Herrn Christus die Rettung der Welt. Daher haben wir in der Orthodoxen Kirche so viele Gebete, so viele Gesänge an die Allerheiligste Gottesgebärerin.

 

Entschlafen der Allerheiligsten Gottesgebärerin

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Die Tür der Gnade ist allen in Christus geöffnet, Der sagte: Ich bin die Tür, wenn jemand durch Mich eingeht, so wird er gerettet werden (Jo. 10, 9). Doch man muss in diese Tür eintreten; und in sie tritt man ein durch den Glauben und zwar den lebendigen und tätigen. Ich lebe durch den Glauben an den Sohn Gottes (Gal. 2, 20) sagt der Apostel. Wer in sich dieses Leben einst erweckte und weiterhin bewahrt, der schläft auch im Grab nicht in den Tod ein, sondern erwacht auch vom Lager der Verweslichkeit zur Unverweslichkeit, zum Leben, zum Himmel, zur Seligkeit, zur vollen Herrlichkeit.

Predigt des Metropoliten Filaret von Moskau vom 15. August 1851

Heute gedenken wir ehrfürchtig und feierlich des Entschlafens der Allerheiligsten Gottesgebärerin. Was bedeutet Entschlafen? Kraft des Wortes: sich zum Schlaf begeben. Doch wird hiermit das Ende des irdischen Lebens der Gottesmutter bezeichnet. Die Heilige Kirche wollte deutlich die Bezeichnung des Todes umgehen, wenn von der Mutter des Lebens die Rede ist. Doch woher ist die Bezeichnung des Todes als Schlaf entlehnt? Man muss annehmen, aus dem Mund unseres Heilands Jesus Christus. Lazarus, unser Freund, ist eingeschlafen (Jo. 11,11), sprach Er zu den Aposteln, als Er, der Allwissende, ihnen den Tod verkündete, der Lazarus ereilt hatte, wahrend sie sich weit von dem Ort seines Ablebens entfernt befanden. Es ist ersichtlich, dass dies eine neue Sprache war, denn die Apostel verstanden sie nicht, und der Herr erachtete es fur notwendig, Seine Aussage in ihre gewöhnliche Sprache zu übersetzen: Lazarus ist gestorben.

Was bedeutet diese neue Sprache? Warum aber bezeichnet Christus und die Kirche den Tod als Schlaf? Welche Gedanken wollen sie uns dadurch nahelegen? Jetzt ist es an der Zeit und auch nutzbringend, darauf eine Antwort zu geben.

 

Похвальное слово на Успение Пресвятой Богородицы

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Духовное наследие Архимандрита Иоанна (Крестьянкина) неизданное при жизни

«Божественному погребению Матери Божия песни воспоим».

Великое событие породило нынешний праздник. «Небо ныне сорадуется земле и славит преставление Матери Божией». И как поклоняется мир Живоносному Гробу Сына Божия и Сына Девы – источнику нашего воскресения, так припадает он ко гробу Матери Божией. «Гефсимания, блаженный и девственный гроб приемшая, чествуется яко чертог царский». И по сей день со всех концов земли стекаются люди туда, к Ее гробу. Они несут Ей молитвы благодарения и радости, моления в скорбях, печалях и болезнях; несут любовь своих сердец и безграничное  доверие Ее материнской любви и заботе. И в каждом православном храме стоит ныне в центре икона Успения Матери Божией или гроб Ее – Плащаница. И везде во всем мире слышит Небесная Царица и молитвы наши и видит благоговейное поклонение подвигу Ее жизни и Славе Ее, венчавшей жизнь. А гроб – источник слез, преложился на источник радости, а смерть стала Успением. И сегодня слышим мы в церковных песнопениях голос Матери Божией, обращенный к нам: «Чада Господа и Сына Моего! Радости отшествия моего к Богу не претворяйте в плач слезами Вашими. Радуйтесь! Аз есмь с вами во вся дни до скончания века».

С этого достославного дня Своего Успения Светоносная Дева становится Матерью всего человечества и Царицей Небесной. И со всей очевидностью стала открываться человеку материнская Ее забота. Земная жизнь Девы Марии была сокрыта в смирении, безмолвии и тайне. И только из-за гроба воссияли миру  Свет Ее славы и величие Ее жизни.

 

Neujahr, Neues Jahr – bürgerlich und kirchlich

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Troparion, Ton 2:
Der gesamten Schöpfung mitwirkend Helfender, der Du die Zeiten und die Jahre in Deiner Macht hältst, segne den Kranz des Jahres Deiner Güte, Herr, bewahre Dein Volk und Deine Stadt in Frieden, durch die Gebete der Gottesgebärerin, und errette uns.
Kontakion, Ton 2:
Der Du in den Höchsten lebst, Christus König, Schöpfer und Erbauer aller sichtbaren und unsichtbaren Wesen, der Du die Tage und die Nächte, die Zeiten und Jahre geschaffen hast, segne jetzt den Kranz des Jahres: bewahre und behüte in Frieden Deine Stadt und Dein Volk, Allbarmherziger.

Da das Leben der Russen nach wie vor eng mit dem kirchlichen Kalender verbunden ist, sprechen sie vom "Neujahr" und dem "alten Neuen Jahr". die Bezeichnung mag absurd klingen... Dieses "alte Neue Jahr" folgt auf Weihnachten, befindet sich außerhalb der weihnachtlichen Fastenzeit, und ist stets ein Festtag in der Kirche: Beschneidung des Herrn, und der Tag des heiligen Basilios des Großen. Fastenfrei. Hier geht es also zunächst um den 1. Januar nach gregorianischem Kalender (dem bürgerlichen Kalender) und dem 13 Tage später folgenden 1. Januar des julianischen Kalenders: 14. Januar im Gregorianischen.

Aber das kirchliche Jahr, das Heilige Jahr, beginnt ohnehin mit dem 1. September, sprich: dem ersten Tag des siebten Monats – denn "septem" kommt von "sieben", so wie "octo" = "acht" sich im Namen Oktober, entsprechend die "neun" im Namen November wiederfindet...  und wollten wir Dezember als mit der zwölf verbunden interpretieren, dann würden wir ja sogar das Dezimalsystem aushebeln! Wer wollte sich das heute erlauben? Und doch hält man heute den Dezember für den zwölften Monat, und schreibt die 12 ohne rot zu werden.

Nun stimmt in Bayern die Welt noch an einigen Stellen, so beginnt das Schuljahr in Bayern ziemlich regelmäßig zum 14. September, was nach russisch-orthodoxem Kalender eben der 1. September ist: Beginn des heiligen Jahres. Warum die 13 Tage? Geht die Uhr nach? Der gregorianische Kalender ist nicht etwa wie die moderne Sommerzeit nur eine Stunde vor gestellt, sondern – gegenüber dem Julianischen – ganze 13 Tage (ursprünglich waren es nur zehn, aber in vier Jahrhunderten sind drei Tage dazu gekommen, die man entsprechend abziehen muss, um zum kirchlichen Datum zu gelangen). So feiern die Russen das Weihnachtsfest keineswegs am 6. und 7. Januar, wie es manche meinen, sondern nach kirchlichem Kalender ist dann gerade der 24. und 25. Dezember. Hat man es genau verstanden, dann steht die Frage im Raum, weshalb in Deutschland generell Weihnachten am 11. und 12. Dezember gefeiert wird... Schwierig? Aber nicht unlogisch. Und zwar nicht nur im Hinblick auf das Fest der Geburt Christi, sondern auch im Hinblick auf das Fest der Geburt der Gottesmutter Maria.

 

Семь таинств в истории Святой Руси

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Русская Православная Церковь и в наши дни следует церковной традиции, которая устанавливала для праздников времена и сроки, чтобы все верующие могли вспоминать и глубже проникаться тем или иным важным событием. И не надо смотреть на число лет или сомневаться в точности даты, а намного важнее в церковном единстве духовно осмыслить и получить пользу для своей души. Можно только изумляться проповеди свят. Николая (Велимировича), которую он произнес в Сербии в день памяти св. равноапостольного князя Владимира в далеком 1932 году. Как смотрел он на Россию, царя-мученика Николая, подвиг св. князя Владимира! Уже тогда он провидел возрождение России и предсказывал будущее. Теперь мы знаем, что свят. Николай - это святой. Сербская Церковь прославила его в марте 1987 г. вначале как месточтимого святого, а в мае 2003 г. в Белграде состоялась его канонизация. Оценим вместе со святым по достоинству подвиг тех, кто имел власть на Руси и содействовал вере Православной. Будем же и в наши дни молиться Богу о царях, правителях, первоиерархах государств, которые сохраняют Православие, чтобы Господь даровал им победу над всеми врагами видимыми и невидимыми и укрепил их в несении нелегкого креста. (на фото: икона над главным входом Кафедрального собора в Мюнхене)

Икона над входом Кафедрального Собора


Наши братья русские празднуют сегодня свой праздник. Они славят великого и святого мужа, почившего в Господе 917 лет назад.

Этот сегодняшний праздник русский можно назвать и религиозным, и национальным, и государственным, и культурным. Ибо святой русский князь Владимир заложил краеугольный камень в основание, на котором воздвигнута девятисотлетняя палата русской веры, русской нации, русского государства и русской культуры. Он – духовный родоначальник народа русского.

 

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