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Startseite von Pfingsten bis Kreuzerhöhung

Kathedrale der Hll. Neumärtyrer und Bekenner Russlands in München

der Russischen Orthodoxen Kirche im Ausland

von Pfingsten bis Kreuzerhöhung


Die Gottesdienste zum Pfingsten 2013 in München

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Wir laden zu den Gottesdiensten an den Pfingsttagen ein.  Die Gottesdienste werden zu folgenden Zeiten abgehalten:

Sonnabend -Totengedenken
21.6. / 8. Juni Fr. 18:00 Totengedenken, Abend- und Morgengottesdienst
22.6. / 9. Juni Sa. 9:00 Göttliche Liturgie d. Hl. Joh. Chrysostomos
22.6. / 9. Juni Sa. 10:45 Totengedenken - Panichida

Pfingstsonntag - Heilige Dreieinigkeit

22.6. / 9. Juni Sa. 17:00 Nachtwache (Vigil)
23.6. / 10. Juni So. 10:00 Göttl. Liturgie d. Hl. Joh. Chrysostomos
23.6. / 10. Juni So. Gleich nach der Liturgie - Abendgottesdienst mit kniefälligen Gebeten

Tag des Heiligen Geistes
23.6. / 10. Juni S0. 17:00 Kl. Apodypnon und Morgenamt
24.6. / 11. Juni Mo. 9:00 Göttl. Liturgie d. Hl. Joh. Chrysostomos

1. Sonntag nach Pfingsten - Aller Heiligen
29.6. / 16. Juni Sa. 17:00 Nachtwache (Vigil)
30.6. / 17. Juni So. 10:00 Göttl. Liturgie d. Hl. Joh. Chrysostomos

Zeiten des Apostelfastens 1.7. / 18. Juni Mo. - 12.7. / 29.Junil Di.

 

Свят. Григорий Богослов - На святую Пятидесятницу

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23 июня 2013 - Пятидесятница - Святая Троица. Свят. Григорий Богослов (329 – 389 гг.) – один из трёх Отцов, которых Церковь нарекла «богословами». В тринитарном богословии Церкви он занимает главное место – никто не писал о Троице так проникновенно, так прекрасно, так поэтично, но и так точно и богословски выточено как он.

В конце всенощного бдения, после возгласа «Слава Teбѣ, показавшему нам свѣтъ...», мы слышим Великое Славословие. Начиная со слов Ангелов при Рождестве Спасителя: «Слава въ вышнихъ Богу, и на земли миръ...», здесь молитвенно разворачивается обращение к Богу-Отцу, Богу-Сыну, Богу-Духу Святому, завершающееся Трисвятым: «Святый Боже, Святый крѣпкiй, Святый безсмертный, помилуй насъ». В праздник Пятидесятницы перед Славословием поются стихиры, взятые из проповеди Святителя Григория Богослова (330-390 г.), которую он прочел в самый год II-го Вселенского Собора (381 г.), когда шли споры против "духоборцев" (пневматомахов) и к Вероисповеданию Никейскому были добавлены слова про Духа Святого как «Господа Животворящаго, иже отъ Отца исходящаго, иже со Отцемъ и Сыномъ спокланяема и сславима, глаголавшаго пророки». Ниже мы печатаем текст стихир на церковнославянском, и выдержки из проповедей Святителя, надеясь на открытое сердце читателя, который хочет вникнуть и научиться.

 

Über die Herabkunft und Austeilung des Göttlichen Geistes am Pfingsttag

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Nun hat sich aber die Verheißung erfüllt, und der Heilige Geist ist herabgekommen, vom Vater und vom Sohn gesandt und gegeben, und Er erleuchtet die heiligen Jünger und läßt sie durch und durch in göttlicher Weise wie Leuchter erstrahlen, oder läßt sie, die das Wort des ewigen Lebens in sich tragen, wie überirdische Sterne des Weltalls scheinen, durch welche Er das ganze All erleuchtet. So wie wenn jemand von einem Lichtträger einen anderen anzündet, und von diesem einen weiteren, und durch die Weitergabe von einem zum anderen immer Licht vorhanden ist, ebenso fließt die geschenkte Gnade des Göttlichen Geistes durch die Handauflegung der Apostel auf ihre Nachfolger, und von ihnen wiederum auf andere und dann auf die nächstfolgenden, also durch die Generationen, und erleuchtet alle, die sich den geistlichen Hirten und Lehrern anvertrauen. Heiliger Gregor Palamas

Predigt, in der auch von der Umkehr die Rede ist:

Erst kürzlich haben wir mit den großen Augen des Glaubens den Himmel fahrenden Christus geschaut, und zwar nicht in geringerem Maße als jene, die das Glück hatten, Ihn mit physischen Augen zu sehen, und auch durchaus ihnen in Seligkeit nicht nachstehend. Denn der Herr sprach: Selig sind die nicht sehen und doch glauben (Jh 20,29) - und ebenso jene, die nach dem, was sie gehört hatten, zum Glauben gelangt und durch den Glauben sehend geworden sind.

Nach der Auferstehung von den Toten, nachdem Er Seinen Jüngern erschienen und in den Himmel aufgestiegen war, sprach der Herr zu ihnen: Und siehe, ich will auf euch senden die Verheißung meines Vaters. Ihr aber sollt in der Stadt bleiben, bis daß ihr angetan werdet mit Kraft aus der Höhe; ihr werdet aber die Kraft des Heiligen Geistes empfangen, welcher auf euch kommen wird und werdet meine Zeugen sein zu Jerusalem und in ganz Judäa und Samaria und bis an das Ende der Erde (Lk 24,49; Apg 1,8).

 

Gebete mit Kniefall während der Pfingstvesper

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23. Juni 2013 - Pfingsten - Heilige Dreieinigkeit. Am Pfingstfest wird zum ersten Mal nach den lichten Ostertagen kniend gebetet. Während der Großen Vesper, die unmittelbar der Göttlichen Liturgie folgt, sendet der Erzbischof von Berlin und Deutschland Mark Gebete zur Heiligen Dreieinigkeit empor, in denen er auf alle in der Kirche versammelten Gläubigen den Segen Gottes und die Gnade des Heiligen Geistes herabruft.

Православные отмечают как один из главных праздников - Троицу, Сошествие Святого Духа на Апостолов. Праздник считается днем рождения Церкви. В храмах совершается одна из самых красивых служб. Пол устилают свежескошенной травой, иконы украшают ветками березы и цветами. Кроме того, украшение зелеными ветвями храмов и домов напоминает священную Мамврийскую дубраву, где, по библейскому преданию, патриарха Авраама посетил Триединый Бог под видом трех странников. Событие происходило в еврейский праздник Пятидесятницы, семь недель после Пасхи. Поэтому и в Православной Церкви он также именуется Днем Пятидесятницы.
 

2. Sonntag nach Pfingsten - Alle Heiligen Rußlands

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Der Glaube an die Einheit der Russischen Kirche und des russischen Volkes in ihren Heiligen zeigt sich in der Ikone „Aller Heiligen des russischen Landes“. Sie wurde Ende der 1940-er, Anfang der 1950-er Jahre über Jahre hinweg geschaffen vom damaligen Priestermönch Kiprian (Pyzhov – 1904-2002). Eine erste Studie hierzu hängt heute noch in München, im Kloster des Hl. Hiob von Pocaev, wo Vater Kiprian nach dem Krieg war. Es ist eine Vorarbeit zum zentralen Teil der Ikone. (Foto links)

FILM: Ikone aller Heiligen Rußlands

 

Die Fastenzeiten- und regeln

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Beginn der Fasten der Apostel: am 1. Juli 2013 (18. Juli nach Altem Stil)

Unbewegliche Fastenzeiten:
Fasten der Geburt Christi (15/28. November – 24.Dezember/6. Januar)
Fasten der Gottesmutter (1/14.- 15/28. August)

Bewegliche Fastenzeiten (Die Zeiten hängen von dem Pascha Zyklus ab):
Grosse Fastenzeit - 40 Tage lang vom Reinen Montag nach dem Sonntag der Vergebung
Grosse Woche – bis Grossen Samstag vor der Auferstehung.
Fasten der Apostel: Vom Montag nach Allerheiligen bis zum Fest der Apostel Petrus und Paulus am 29.Juni/12.Juli

Fastentage:
an einem jeden Mittwoch und Freitag
29.August/11.September - Enthauptung des Hl. Johannes des Täufers und Vorläufers
14/27.September - Kreuzerhöhung
5/18. Januar - Vortag der Theophanie

Die Fastenregeln der Kirche:

 

Willst du lieber zu Hause bleiben?

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Die Sommerferien dauern in Bayern vom 1. August bis zum 12. September 2012. Urlaubszeit für die ganze Familie. Meist fliegen wir in heisse Länder, reisen ans Meer, ruhen uns aus in der Natur, oder betreiben Tourismus. Für den ernsthaft orthodoxen Christen ist der Urlaub, der zur Befreiung von den Sorgen und zur Ruhe führen sollte, zusammen mit dem Wechsel der äußeren Umstände, den vielen neuen Eindrücken und Erlebnissen auch mit Problemen verbunden: Wie organisiere ich meine Freizeit so, dass ich das gebetserfüllte Herz, die Hinwendung zu Gott dem Schöpfer inmitten der uns umgebenden Welt nicht verliere? Und das ist keine leichte Aufgabe. Wonach strebt eine gottliebende Seele in der Urlaubszeit? Hotels und Restaurants, Strände und Wellness auszukosten, sich in Erfrischungen und Zerstreuungen endlich vergessen und verlieren? Vielleicht möchte sie doch eher die Zeit nutzen zum vertieften Gebet, zur geistlichen Lektüre, dem Spaziergang in der Stille der Natur, Verwandte wieder zu sehen, die in sonst unerreichbarer Ferne leben, und bei alldem der Welt entfliehen mit ihrem Druck der Versuchungen und lasterhaften Angebote, um zu der inneren Ruhe zu finden, aus der sie mit erneuerten Kräften, gefestigt im Glauben, ein echtes christliches Leben zu führen.

Dazu ist ein Verlassen der häuslichen Gegend nicht unbedingt erforderlich. Musst du, oder willst du lieber zu Hause bleiben – der August ist auf jeden Fall angefüllt mit wunderbaren kirchlichen Festen. In den ersten Tagen (nach neuem Kalender): der hl. Seraphim von Sarov, der hl. Prophet Elias, die hl. Maria Magdalena (Patronatsfest in Darmstadt), der hl. Großmärtyrer und Arzt Panteleimon (wir haben seine Reliquien in der Kathedralkirche). Mitten im August wird – wie an Kreuzerhöhung – zum Beginn des Gottesmutterfastens das Kreuz zur Verehrung in die Mitte der Kirche getragen und das Wasser geweiht, sowie Honig, und es wird der Taufe Russlands gedacht. Drei Erlöserfeste liegen im August. Und das allerhöchste davon: die Verklärung, vergöttlichendes Licht auf dem Berge Tabor – die Gottesschau inmitten der strengen Fastenzeit. Diese Fastenzeit führt zum Fest „Entschlafen der Gottesmutter“: der Sieg Christi über den Tod, die Auferstehung wird vollends ihr eigen. Welch eine kirchliche Freude.

 

Homilie über die glorreiche Verklärung unseres Herrn Jesu Christi

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Komm du gottesfürchtige Versammlung, laß uns nun ein Fest feiern! Kommt, laßt uns nun mit den höheren Mächten triumphieren! Kommt und gehorsam dem Ruf des Propheten David singt unserem Gott, ja, singt Ihm, singt unserem König, singt Ihm: denn König der ganzen Welt ist Gott, singt Ihm mit Einsicht. (Ps. 46,7). Am heutigen Tag wurde auf dem Tabor mit menschlichen Augen das noch nie Dagewesene geschaut: Es wurde ein irdischer, in Göttlichem Licht erstrahlender Körper geschaut - ein sterblicher Leib, der die Glorie der Gottheit ausströmte.

Heiliger Johannes Damascenus

Heute wurde mit dem menschlichen Ohr das Unerhörte vernommen: Jener, der ein Mensch scheint, tut sich als eingeborener, geliebter, einwesentlicher Göttlicher Sohn vom Himmlischen Vater kund. Heute offenbart der Schöpfer und Herr von allem, der sich aus Herablassung zu seinen Knechten in das Gewand des Knechtes kleidete und dem Wesen und der Form nach Mensch wurde, in eben dieser Gestalt seine Schönheit. Kommt, wollen auch wir dem Gehorsam der Apostel nacheifern, wollen wir bereitwillig der Stimme Christi folgen, bekennen wir, ohne uns zu schämen, den lebendigen Sohn Gottes, steigen wir auf den Berg der Tugenden - so werden wir die Herrlichkeit schauen und unaussprechliche Geheimnisse vernehmen: Denn wahrhaft selig sind die Augen, welche das sehen, und die Ohren, welche das hören, was viele Propheten und Könige zu sehen und hören begehrten, es aber nicht sahen und hörten (Mt. 13,16-17). So kommt also, und wir werden, so gut wir können, die Worte der Göttlichen Schrift erläutern und bieten euch, liebe Gäste, das Abendmahl an, gewürzt durch die Gnade dessen, welcher den Stammelnden eine leichte und klare Zunge gab.

 

Entschlafen der Allerheiligsten Gottesgebärerin

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Die Tür der Gnade ist allen in Christus geöffnet, Der sagte: Ich bin die Tür, wenn jemand durch Mich eingeht, so wird er gerettet werden (Jo. 10, 9). Doch man muss in diese Tür eintreten; und in sie tritt man ein durch den Glauben und zwar den lebendigen und tätigen. Ich lebe durch den Glauben an den Sohn Gottes (Gal. 2, 20) sagt der Apostel. Wer in sich dieses Leben einst erweckte und weiterhin bewahrt, der schläft auch im Grab nicht in den Tod ein, sondern erwacht auch vom Lager der Verweslichkeit zur Unverweslichkeit, zum Leben, zum Himmel, zur Seligkeit, zur vollen Herrlichkeit.

Predigt des Metropoliten Filaret von Moskau vom 15. August 1851

Heute gedenken wir ehrfürchtig und feierlich des Entschlafens der Allerheiligsten Gottesgebärerin. Was bedeutet Entschlafen? Kraft des Wortes: sich zum Schlaf begeben. Doch wird hiermit das Ende des irdischen Lebens der Gottesmutter bezeichnet. Die Heilige Kirche wollte deutlich die Bezeichnung des Todes umgehen, wenn von der Mutter des Lebens die Rede ist. Doch woher ist die Bezeichnung des Todes als Schlaf entlehnt? Man muss annehmen, aus dem Mund unseres Heilands Jesus Christus. Lazarus, unser Freund, ist eingeschlafen (Jo. 11,11), sprach Er zu den Aposteln, als Er, der Allwissende, ihnen den Tod verkündete, der Lazarus ereilt hatte, wahrend sie sich weit von dem Ort seines Ablebens entfernt befanden. Es ist ersichtlich, dass dies eine neue Sprache war, denn die Apostel verstanden sie nicht, und der Herr erachtete es fur notwendig, Seine Aussage in ihre gewöhnliche Sprache zu übersetzen: Lazarus ist gestorben.

Was bedeutet diese neue Sprache? Warum aber bezeichnet Christus und die Kirche den Tod als Schlaf? Welche Gedanken wollen sie uns dadurch nahelegen? Jetzt ist es an der Zeit und auch nutzbringend, darauf eine Antwort zu geben.

 

Neujahr, Neues Jahr – bürgerlich und kirchlich

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Troparion, Ton 2:
Der gesamten Schöpfung mitwirkend Helfender, der Du die Zeiten und die Jahre in Deiner Macht hältst, segne den Kranz des Jahres Deiner Güte, Herr, bewahre Dein Volk und Deine Stadt in Frieden, durch die Gebete der Gottesgebärerin, und errette uns.
Kontakion, Ton 2:
Der Du in den Höchsten lebst, Christus König, Schöpfer und Erbauer aller sichtbaren und unsichtbaren Wesen, der Du die Tage und die Nächte, die Zeiten und Jahre geschaffen hast, segne jetzt den Kranz des Jahres: bewahre und behüte in Frieden Deine Stadt und Dein Volk, Allbarmherziger.

Da das Leben der Russen nach wie vor eng mit dem kirchlichen Kalender verbunden ist, sprechen sie vom "Neujahr" und dem "alten Neuen Jahr". die Bezeichnung mag absurd klingen... Dieses "alte Neue Jahr" folgt auf Weihnachten, befindet sich außerhalb der weihnachtlichen Fastenzeit, und ist stets ein Festtag in der Kirche: Beschneidung des Herrn, und der Tag des heiligen Basilios des Großen. Fastenfrei. Hier geht es also zunächst um den 1. Januar nach gregorianischem Kalender (dem bürgerlichen Kalender) und dem 13 Tage später folgenden 1. Januar des julianischen Kalenders: 14. Januar im Gregorianischen.

Aber das kirchliche Jahr, das Heilige Jahr, beginnt ohnehin mit dem 1. September, sprich: dem ersten Tag des siebten Monats – denn "septem" kommt von "sieben", so wie "octo" = "acht" sich im Namen Oktober, entsprechend die "neun" im Namen November wiederfindet...  und wollten wir Dezember als mit der zwölf verbunden interpretieren, dann würden wir ja sogar das Dezimalsystem aushebeln! Wer wollte sich das heute erlauben? Und doch hält man heute den Dezember für den zwölften Monat, und schreibt die 12 ohne rot zu werden.

Nun stimmt in Bayern die Welt noch an einigen Stellen, so beginnt das Schuljahr in Bayern ziemlich regelmäßig zum 14. September, was nach russisch-orthodoxem Kalender eben der 1. September ist: Beginn des heiligen Jahres. Warum die 13 Tage? Geht die Uhr nach? Der gregorianische Kalender ist nicht etwa wie die moderne Sommerzeit nur eine Stunde vor gestellt, sondern – gegenüber dem Julianischen – ganze 13 Tage (ursprünglich waren es nur zehn, aber in vier Jahrhunderten sind drei Tage dazu gekommen, die man entsprechend abziehen muss, um zum kirchlichen Datum zu gelangen). So feiern die Russen das Weihnachtsfest keineswegs am 6. und 7. Januar, wie es manche meinen, sondern nach kirchlichem Kalender ist dann gerade der 24. und 25. Dezember. Hat man es genau verstanden, dann steht die Frage im Raum, weshalb in Deutschland generell Weihnachten am 11. und 12. Dezember gefeiert wird... Schwierig? Aber nicht unlogisch. Und zwar nicht nur im Hinblick auf das Fest der Geburt Christi, sondern auch im Hinblick auf das Fest der Geburt der Gottesmutter Maria.

 

Kathedrale der Hll. Neumärtyrer und Bekenner Russlands in München

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