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Kathedrale der Hll. Neumärtyrer und Bekenner Russlands in München

der Russischen Orthodoxen Kirche im Ausland

Drei "unsere" Patronatsfeste im November

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Wir versammeln uns in der Kirche zum gemeinschaftlichen Gebet und zur Teilnahme an den Sakramenten - den Mysterien. Es ist richtig, eine bestimmte Kirche treu zu besuchen und stets bei einem geistlichen Vater zu beichten. So bildet sich in einem Gotteshaus und um den jeweiligen Geistlichen - die Gemeinde. Aber an bestimmten Tagen des Kirchenkalenders wird eine Ausnahme gemacht und wir fahren vielleicht sogar Dutzende von Kilometern, um ein anderes Gotteshaus aufzusuchen. Es ist das Patronatsfest, das Fest des Heiligen, der Ikone oder des Ereignisses, dem die Kirche gewidmet, geweiht ist. An diesem Tag erfolgt eine feierlicher Gottesdienst, ein Moleben (Bittgottesdienst), nach Möglichkeit auch eine Wasserweihe und eine Prozession um die Kirche. Aus den anderen, umliegenden Gemeinden kommen Gäste. Meist werden sie auch bewirtet nach dem Gottesdienst, oder es wird gemeinsam "eine Tasse Tee" getrunken.

Im November kommt es in unserer Gegend regelmäßig zu drei solchen Patronatsfesten, die für unsere Gemeinde eine besondere Bedeutung haben:

 

Was bedeutet das Fasten?

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«Es ist besser im asketischen Kampf zu sterben, als in der Sünde zu leben…» – Hl. Isaak der Syrer

Eine rechte Vorstellung vom Fasten zu haben, ist wichtiger als manche meinen. Insgesamt gibt es ungefähr 200 Fastentage im Jahr. Das ist mehr als die Hälfte des Jahres, und somit Fasten wir mehr als die Hälfte unseres Lebens von der Taufe an. Wenn das Fasten zu einem unabdingbaren Teil unseres Lebens geworden ist, zusammen mit all dem, was die Orthodoxe Kirche sorgsam hütet und über Jahrhunderte weitergibt, dann verändert sich unser Leben gewissermaßen von selbst. Der Mensch beginnt in einem ständigen Wunder Gottes zu leben, aber auch in einem stetigen asketischen Tun (podvig = Tat, Kampf, Auseinandersetzung).

Es ist in der Tat eine Anstrengung, eine Auseinandersetzung und ein Kampf, in der Wahrheit, in der Treue zu leben. Man kann hingegen die Augen verschließen, die Wahrheit und die Treue missachten, und schließlich - gegen den Willen Gottes - einfach so dahinleben. Das bedeutet, "in der Sünde zu leben" – den Fall und letztlich das  Darniederliegen. Das wahre Leben aber, sprich: die Tugend, ist vor Gott echt, wenn es als ein reines Opfer der Liebe gelebt wird. Das bedeutet gewiss doch, sich anzustrengen, auf den Eigenwillen zu verzichten um des Lebens in der ewigen Gemeinschaft mit Gott willen, die ja bereits jetzt beginnt, in diesem Leben.

Der Herr hat gesagt: " Tretet ein durch die enge Pforte. Denn weit und breit ist der Weg, der ins verderben führt, und viele sind es, die auf ihm hineingehen. Doch eng ist die Pforte und schmal der Weg, der ins Leben führt, und wenige sind es, die ihn finden.“ (Mt 7:13-14)

Beginn des Fastens der Geburt Christi  28. November 2019 (15. November nach Altem Stil)

Das Fasten ist ein wahrlich geistliches Werk. Wenn man die heiligen Väter liest, dann wird das verständlicher – nicht nur für den Verstand, sondern vielmehr für die Seele – was während der Fastenzeit, bzw. während des Fastens, eigentlich geschieht. Die Werke der Heiligen Väter, die sich mit dem Fasten beschäftigen, bestätigen lediglich, dass in der Kirche zu allen Zeiten und bis heute alles durch den Heiligen Geist gewirkt wird. Zu allen Zeiten gab es Menschen, die das Wort Gottes hörten, es wahrhaft erhörten, den Segen Gottes folgten und so geheiligt wurden. Zu allen Zeiten war der Weg zur Freiheit von der Sünde und hin zur Heiligkeit eng mit dem Fasten und dem Gebet verbunden. In unserer Zeit ruft uns derselbe Geist, der Geist der Heiligung – der Heilige Geist, das Fasten auf uns zu nehmen. Und Er ist es, der diejenigen heiligen will, die Ihn suchen und an Ihn glauben.

Die Fastenzeiten- und regeln

 

Über das Mysterium der Buße und Beichte

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Vortrag von Erzbishof Mark - Orthodoxes Treffen 2001

Zu Beginn des Vortrags lenkte der Bischof die Aufmerksamkeit der Hörer auf die historische Entwicklung, in der es lange Zeiträume gab, während deren die Buße und insbesondere die Beichte fast ganz aus dem Leben der Christen verdrängt war, wie etwa im 18. - 20. Jh. In dieser Zeit hielt man es etwa in Russland für gewöhnlich, wenn man einmal im Jahr beichtete und die Kommunion empfing. Eine solche Praxis herrschte bis vor Kurzem auch in Serbien oder Griechenland. Bei weitem nicht alle Priester hatten das Recht, die Beichte abzunehmen. Häufig verlieh man dieses Recht nur Geistlichen im Alter über 50 Jahre oder Priestermönchen.

Im Laufe der vergangenen 30-35 Jahre war jedoch in allen Ortskirchen eine Rückkehr zu den Wurzeln zu verzeichnen, in deren Verlauf auch die Bedeutung der Beichte wieder Beachtung fand. Wenn sich Christen von der häufigen Beichte entfernen, verlieren sie das Gefühl der Sündhaftigkeit. Viele legen sich nicht einmal darüber Rechnung ab, warum sie sündigen. Der sel. Metropolit Antonij Chrapovickij schrieb darüber: „Drei viertel, oder vielleicht neun Zehntel unserer Sünden, Fehler und sogar Verbrechen geschehen deshalb, weil die Menschen nicht über ihre Worte und Taten nachdenken wollen, bevor sie etwas sagen oder tun“. Wer nicht an sich arbeitet, der weiß nicht, welche ungeheure Bedeutung für die Seele und für ein vernünftiges Leben es hat, wenn man sich wenigstens für eine Minute von der umgebenden Geschäftigkeit loslöst, und die Gedanken und das Gewissen darauf konzentriert, was der Herr von dir in den gegeben Umständen und im gegebenen Moment erwartet“.

 

Объявление о конкурсе иконописных работ, посвященных 100-летию Русской Зарубежной Церкви

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Дорогие отцы, церковно-приходские советы, сестричества, братства, благотворительные и церковно-общественные организации!
По благословению Архиерейского Синода комиссия по устройству и проведению торжеств по случаю 100-летия Русской Зарубежной Церкви и ее спасительного служения Богу и русским людям, оказавшимся за пределами Отечества, объявляет конкурс иконописных работ, посвященных этой знаменательной дате.

Просьба внимательно ознакомиться с содержанием воззвания Высокопреосвященнейшего митрополита Илариона и внести свою лепту на это доброе дело, посвященное предстоящему празднованию 100-летия Русской Зарубежной Церкви. Если члены вашего прихода или общественной организации готовы внести свою лепту - 500 долл. или больше - то ваш приход или общественная организация с жертвователями будут указаны в дарственной надписи на иконах.

 

Orthodoxes Treffen

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Unser Orthodoxes Treffen beginnt im Jahre 2019 am Donnerstag 26. Dezember.  
- DieThemen und Programm  2019 -

Das gewohnte Datum der Eröffnung des Treffens ist der 25. Dezember (nach westlichem Kalender). In diesem Jahr wird das Treffen am Donnerstag, 26. Dezember, nachmittags um 14:30 Uhr, beginnen.

37 Jahre findet nun unser Orthodoxes Treffen statt. In unseren Tagen macht es nicht mehr viel Mühe alle nur erdenkliche Information – auch zu Fragen der Orthodoxie – zu finden. Aber auch in den letzten Jahren, wie schon zuvor, ging es ja nicht etwa nur darum, einem Informationsmangel abzuhelfen, vielmehr um die Möglichkeit, die Orthodoxie ganzheitlich zu erleben. Diese Form der Begegnung – die Gespräche mit den Geistlichen, die täglichen Gottesdienste, das gemeinsame Essen, die Diskussionen und das gegenseitige Sich-Kennenlernen, ja vielleicht sogar gewisse Unbequemlichkeiten in der Nachtruhe – all das bildet einige Tage eines völlig anderen Lebens.

Zum Treffen versammeln sich über 100 Besucher (s. Orthodoxes Treffen  2009 2010 - 2011 - 2012) und wir bitten, möglichst frühzeitig im Vorfeld des Treffens – auch schon jetzt – um Mitteilung an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. , seien es Angebote von Vorträgen (eventuelle Vortragende, zwecks rechtzeitigem Erhalt eines Visums) oder auch nur die eigene Absicht zu kommen. -  Anmeldeformular -

Eingeladen sind alle Orthodoxen, die an ihrer Kirche interessiert sind, unabhängig von Alter und Entfernung. Interessierte bitten wir, sich anzumelden mit Namen, E-Mail-Adresse und Telefonnummer für jeden Teilnehmer. (Ehepaare sollen dies bei der Anmeldung vermerken - dies ist notwendig wegen der Organisation der Unterkunft und Essensvorbereitung).

Anmeldung: Anmeldeformular oder Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

weiter unten das Programm Tag für Tag - - slideshow -

 

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