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Kathedrale der Hll. Neumärtyrer und Bekenner Russlands in München

der Russischen Orthodoxen Kirche im Ausland

Sonntagspredigt

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Hier können Sie die aktuelle Sonntagspredigt aus der Kathedrale der Hll. Neumärtyrer und Bekenner Russlands zeitnah sehen und hören.


- Predigten von Erzpriester Nikolai Artemoff in deutscher Sprache

Auf Anregung unserer Gläubigen und der Besucher unserer Internet-Seite bieten wir Video- und Tonaufzeichnungen zum Anhören oder zum Herunterladen an .

Jahr 2012 / Jahr 2011 / Jahr 2010 /

15.Januar - 31. Sonntag nach Pfingsten. Hl.Serafim von Sarov. (Priester Aleksej Lemmer)

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Verherrlichung des Neumärtyrers Alexander Schmorell

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Die Verherrlichung von Alexander Schmorell in der großen Gemeinschaft der Heiligen Neumärtyrer soll – mit dem Segen der Bischöflichen Synode und gemäß dem Beschluss des Kirchenrates unserer Kathedrale – am Samstag dem 4. Februar 2012 abends stattfinden, sowie am folgenden Sonntagmorgen,  dem 5. Februar in der göttlichen Liturgie.

Samstag, den 4. Februar 2012, und Sonntag, den 5. Februar soll Alexander Schmorell (Weiße Rose) unter die Heiligen Neumärtyrer Russlands durch seine kirchliche Verherrlichung eingereiht werden. Es ist das Patronatsfest der russisch-orthodoxen Kathedralkirche in München (81549, M. Lincolnstraße 58), die den Neumärtyrern geweiht ist. Die Verherrlichung ist zunächst von örtlicher Bedeutung und gilt für die deutsche Diözese der Russischen Auslandskirche.

Samstag, den 04.02.2012:
findet um 16:00 Uhr auf dem Friedhof „Am Perlacher Forst" ein Totengedenken statt, das je nach Wetterlage kürzer oder länger gehalten wird (Panichida oder Litija), dann der Abschluss des Totengedenkens in der Kathedralkirche selbst.
Um 17:00 Uhr (04.02) folgt die Vigil.Während dieses Gottesdienstes wird ca. 18:30 Uhr die Ikone des Neumärtyrers feierlich in die Mitte der Kirche getragen und das Megalynarion der Verehrung gesungen. Neu verfasste Gottesdiensttexte, die das Werk des neuen Märtyrers darstellen, werden gesungen und gelesen.

Sonntag 05.02.2012:
um 09:30 Uhr: Empfang und feierliche Einkleidung des Hierarchen, der dem Gottesdienst vorsteht.
10:00 Uhr: Pontifikalamt, göttliche Liturgie.
13:00 Empfang mit geladenen Gästen.

Der Empfang für die geladenen Gäste findet im Saal statt. Die anderen Gläubigen werden in beheizten Zelten verköstigt.

 

Eine Heiligsprechung ist eine großartige und durchaus seltene Feierlichkeit.

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"Dieses ganze harte 'Unglück' war notwendig, um mich auf den wahren Weg zu bringen...um mir die Augen zu öffnen...Vor allem bin ich froh und danke Gott dafür, dass es mir gegeben war, diesen Fingerzeig Gottes zu verstehen... Eins vor allem lege ich Euch ans Herz: Vergesst Gott nicht!!!" (Foto: die Schriftrolle, die der Märtyrer Alexander auf der Ikone, wo er schon unter verherrlichten Heiligen steht - aber noch ohne Heiligenschein) -
- Verherrlichung des Neumärtyrers Alexander Schmorell - - Der Text des Gottesdienstes liegt leider noch nicht in deutscher Sprache vor, wird aber zur Zeit übersetzt -

In der Gemeinde treten die Vorbereitungen zur Verherrlichung in ihre Endphase. Erzpriester Nikolai Artemoff liest den Gläubigen den kirchenslawischen Text vor und kommentiert ihn.

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Heilige Neumärtyrer werden verherrlicht durch die Kirche, da sie unter den jeweiligen Umständen ihrer Zeit ein klares Zeugnis für Christus abgelegt haben und ihr Leben dafür hingaben. Am 13. Juli 1943 wurde Alexander Schmorell im Gefängnis München Stadelheim durch das Fallbeil hingerichtet. Am Sonntag – in russischer Sprache "dem Auferstehungstag" – des 4./5. Februar 2012 soll er eingereiht werden in die große Schar der Heiligen Neumärtyrer Russlands, denen unsere Kathedralkirche geweiht ist. Der Tod eines Märtyrers enthält stets sowohl die Liebe zu Christus, als auch – durch diese Liebe – die Entlarvung der Bosheit des Bösen in dieser Welt, und somit auch derer, die dem Satan und seinem willfährigen Diener, dem Antichrist, zuarbeiten.

 

Alexander Schmorell: Das Jugendalter

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- Die Kindheit - Das Jugendalter - Flugblätter - "Vergeßt Gott  nicht!" - Politisches Bekenntnis Neumärtyrer

Im Frühjahr 1935 lernt Alexander Schmorell in München auf dem Neuen Realgymnasium, dem heutigen Albert-Einstein Gymnasium, Christoph Probst kennen. Eine enge Freundschaft beginnt. Alexander Schmorell verbringt viel Zeit mit Christoph Probst und dessen älterer Schwester Angelika. Gemeinsam gehen sie zum Wandern und Zelten in die Chiemgauer Berge.
Nach dem Abitur 1937 wird Alexander Schmorell zum Reichsarbeitsdienst verpflichtet und beim Straßenbau im Allgäu eingesetzt. Den Arbeitsdienst erlebt er als Instrument politischer Unterdrückung. In ihm wächst eine radikale Ablehnung des nationalsozialistischen Systems.

„Denn nichts ist schöner, als die Freiheit des Gedankens und die Selbständigkeit des eigenen Willens, wenn man sie nicht fürchtet. Hier versucht man, uns sie zu rauben und sie uns vergessen zu machen oder sich von ihr zu trennen, aber das wird ihnen nicht gelingen.“
Aus einem Brief von Alexander Schmorell aus dem Reichsarbeitsdienst an Angelika Probst, 1. Mai 1937

 

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Bild bitte anklicken Gottesdienstplan

Alexander Schmorell schrieb vor seiner Hinrichtung

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