Montag, den 18. Januar 2010 um 16:43 Uhr
"Так, дорогие братья и сестры, мы сегодня принимаем Воду и прошу вас, умоляю вас относиться к этой Воде, как к величайшему Таинству, которое открыто только тем, которые регулярно (не меньше, чем раз в год) исповедаются, причащаются..."
"...когда мы будем черпать эту Воду после ее освящения, подумаем хорошенько, дорогие братья и сестры, как мы будем ей пользоваться. Кто причащается регулярно, тот один может пользоваться во славу Божию и на пользу души и тела. А любой, кто не причащается регулярно, тот будет принимать ее как огонь, который пожирает и поражает его..." - Навечерие Богоявления (Крещенский сочельник) - Святое Богоявление, из проповедей архиепископа Марка Берлинского и Германского

"...Дух Святой есть огонь. Огонь, который пожирает все противное и укрепляет и возгревает все божественное, духовное в человеке... Итак Он, как огонь нисходит в эти воды и остается огнем, который нас окрыляет и воодушевляет, исполняет ревностью в нашем течении ко Христу. В сегодняшний день, когда видим в храме мало православного народа, видим еще меньше тех, которые понимают по-настоящему что такое Святая вода. Приходят люди, которые не причащаются, не исповедаются черпать Воду. Для них эта Вода будет огнем, пожирающим их, уничтожающим и тело и душу! И как много мы этого видим в наши окаянные дни! Как много мы видим маленьких детей, пораженных страшными болезнями за грехи родителей, предков... прослушать всю проповедь Архиепископа Марка.
Montag, den 11. Februar 2013 um 11:53 Uhr
 
«В самом деле – что наша молитва? Одно наружное, большею частию без мысли и чувства вычитывание языком чужих молитвенных слов. А ведь молитва, собственно, есть наша благоговейная беседа с живым Богом; так сказать, непосредственное – лицом к лицу – общение нашего бессмертного духа со своим Творцом!» - Епископ Феофан Затворник
В современном мире редко у кого встречается правильное понимание слова «молитва» и почти не найти тех, кто мог бы из своего духовного опыта о молитве рассуждать. Ошибаются, когда говорят, что молитва — это скучное занятие, но не менее ошибаются и тогда, когда от молитвы ждут услаждения, восторогов, знамений и чудес. И это несмотря на то, что так много написано о молитве.
"Бодрствуйте и молитесь, чтобы не впасть в искушение: дух бодр, плоть же немощна." (Мк.14:38)
Почти во всех, дошедших до нас книгах о духовной жизни, особое внимание уделено молитве. Молитва с одной стороны так проста и доступна, а с другой стороны таинственна, многогранна и никогда до конца не постижима. Молитва — это невероятно легко и в тоже время чрезвычайно трудно. Многие пробуют постичь эту науку из наук и так мало, кто в самом деле постигают ее истииный глубокий смысл. Но только те, кто вошли в тайну молитвы, смогли освободиться от греховного плена страстей и взойти на духовную высоту.
Montag, den 04. Januar 2010 um 11:40 Uhr
In den Weihnachtsfeiertagen werden die Gottesdienste zu den gewohnten Zeiten abgehalten:
Vorfest von Christi Geburt - Königliche Stunden 4.1. / 22.Dezember - Fr. 9:00 Königliche Stunden 4.1. / 22.Dezember - Fr. 17:00 Abend- und Morgengottesdienst, Beichten
Vorabend von Christi Geburt, Heiligabend 5.1. / 23.Dezember - Sa. 17:00 Nachtwache (Vigil) - Beichten ab 16:00 6.1. / 24.Dezember - So. 10:00 Göttliche Liturgie d. Hl. Johannes Chrysostomos, Gr. Abendamt.
Geburt unseres Herrn und Retters Jesus Christus - Weihnachten 6.1. / 24.Dezember - So.17:00 Nachtwache (Vigil) 7.1. / 25.Dezember - Mo. 10:00 Göttliche Liturgie d. Hl. Johannes Chrysostomos
Zweiter Weihnachtstag - Mitfest d. Allerhl. Gottesgebärerin 7.1. / 25.Dezember - Mo. 18:00 Abend- und Morgenamt 8.1. / 26.Dezember - Di. 9:00 Göttliche Liturgie
Kein nächtlicher Gottesdienst in unserer Kathedralkirche zu Weihnachten (nach neuem Kalender 6. Januar abends). Nur Ostern wird bei uns in der Nacht gefeiert. In den Weihnachtsfeiertagen werden dagegen die Gottesdienste zu den gewohnten Zeiten abgehalten: von 17:00 bis 20:00 Uhr, bzw. von 18:00 bis 20:30 (s. Gottesdienstplan). Gegen 21:00 Uhr wird die Kathedralkirche geschlossen. Im Männerkloster des hl. Hiob von Počaev (Adresse: Hofbauernstr. 26, 81247 München) hingegen findet ein Nachtgottesdienst zu Weihnachten statt. Nach Mitternacht folgt dann die Göttliche Liturgie. Beginn dieser Nachtwache ist um 22:00 Uhr.
Рождественская приходская "Елка"
13. Januar 2013 - So. 10:00 Göttliche Liturgie und danach - Weihnachtsfeier der Gemeinde
Mittwoch, den 23. November 2011 um 10:53 Uhr
 «Es ist besser im asketischen Kampf zu sterben, als in der Sünde zu leben…» – Hl. Isaak der Syrer
Eine rechte Vorstellung vom Fasten zu haben, ist wichtiger als manche meinen. Insgesamt gibt es ungefähr 200 Fastentage im Jahr. Das ist mehr als die Hälfte des Jahres, und somit Fasten wir mehr als die Hälfte unseres Lebens von der Taufe an. Wenn das Fasten zu einem unabdingbaren Teil unseres Lebens geworden ist, zusammen mit all dem, was die Orthodoxe Kirche sorgsam hütet und über Jahrhunderte weitergibt, dann verändert sich unser Leben gewissermaßen von selbst. Der Mensch beginnt in einem ständigen Wunder Gottes zu leben, aber auch in einem stetigen asketischen Tun (podvig = Tat, Kampf, Auseinandersetzung).
Es ist in der Tat eine Anstrengung, eine Auseinandersetzung und ein Kampf, in der Wahrheit, in der Treue zu leben. Man kann hingegen die Augen verschließen, die Wahrheit und die Treue missachten, und schließlich - gegen den Willen Gottes - einfach so dahinleben. Das bedeutet, "in der Sünde zu leben" – den Fall und letztlich das Darniederliegen. Das wahre Leben aber, sprich: die Tugend, ist vor Gott echt, wenn es als ein reines Opfer der Liebe gelebt wird. Das bedeutet gewiss doch, sich anzustrengen, auf den Eigenwillen zu verzichten um des Lebens in der ewigen Gemeinschaft mit Gott willen, die ja bereits jetzt beginnt, in diesem Leben.
Der Herr hat gesagt: " Tretet ein durch die enge Pforte. Denn weit und breit ist der Weg, der ins verderben führt, und viele sind es, die auf ihm hineingehen. Doch eng ist die Pforte und schmal der Weg, der ins Leben führt, und wenige sind es, die ihn finden.“ (Mt 7:13-14)
Beginn der Grossen Fastenzeit: am 18. März 2013 (5. März nach Altem Stil)
Das Fasten ist ein wahrlich geistliches Werk. Wenn man die heiligen Väter liest, dann wird das verständlicher – nicht nur für den Verstand, sondern vielmehr für die Seele – was während der Fastenzeit, bzw. während des Fastens, eigentlich geschieht. Die Werke der Heiligen Väter, die sich mit dem Fasten beschäftigen, bestätigen lediglich, dass in der Kirche zu allen Zeiten und bis heute alles durch den Heiligen Geist gewirkt wird. Zu allen Zeiten gab es Menschen, die das Wort Gottes hörten, es wahrhaft erhörten, den Segen Gottes folgten und so geheiligt wurden. Zu allen Zeiten war der Weg zur Freiheit von der Sünde und hin zur Heiligkeit eng mit dem Fasten und dem Gebet verbunden. In unserer Zeit ruft uns derselbe Geist, der Geist der Heiligung – der Heilige Geist, das Fasten auf uns zu nehmen. Und Er ist es, der diejenigen heiligen will, die Ihn suchen und an Ihn glauben.
Die Fastenzeiten- und regeln
Freitag, den 07. August 2009 um 20:30 Uhr

In unserer Kathedrale wird ein kleines Teilchen des wahren Kreuzes Christi aufbewahrt. Dieses stammt aus Jerusalem, aus dem Reliquienschrein, in dem sich der in Jerusalem verbliebene Teil des Kreuzes befindet. Dieser Reliquienschrein mit dem Kreuzteil wurde 614 bei der Eroberung Jerusalems durch die Perser geraubt. Im Jahre 624 brachte der byzantinische Kaiser Heraklios infolge eines Sieges über die Perser den Schrein wieder nach Jerusalem zurück, wo sich deser ununterbrochen befindet. 2002 erhielt Erzbischof Mark nach der Reinigung des Reliquienschreins einen Splitter des Kreuzes vom Jerusalemer Patriarchat. Der Splitter befindet sich in Wachs unter dem Glas im Zentrum. Kirchliche Feste mit Heraustragung des Kreuzes
3. Sonntag der Großen Fastenzeit - Sonntag der Kreuzverehrung
In der Mitte der 40-tägigen Fastenzeit wird am Samstag Abend während der Vigil feierlich das Kreuz in die Mitte des Gotteshauses getragen und zur Verehrung auf ein Analogion gelegt. Durch das Gedenken des Leidens und des Todes Christi sollen die Fastenden gestärkt werden. Die gesamte Woche bis zum nachfolgenden Freitag liegt das Kreuz in der Mitte der Kirche aus und wird beim Eintritt ebenso wie bei Verlassen der Kirche sowie während der Gottesdienste kniefällig verehrt. So heißt die vierte Woche der Fastenzeit Kreuzverehrungswoche. Auch die Gottesdienste sind thematisch vom Kreuz bestimmt. In dieser Woche ist also die Hälfte des Fastenweges zurückgelegt.
Film: Kreuzverehrung in der Großen Fastenzeit
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