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Kathedrale der Hll. Neumärtyrer und Bekenner Russlands in München

der Russischen Orthodoxen Kirche im Ausland

Live-Streaming. Und: "Ich will Kerzen aufstellen!"

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Dienstag (Verkündigung), Mittwoch und Freitag: Gottesdienste jeweils ab 08:00 morgens.

Lazarus-Samstag: Am Freitag Abend ab 16:00 Uhr. Samstag - Liturgie um 08:00.

Am Samstag um 16:00: Einzug des Herrn nach Jerusalem. Am Sonntag ab 08:00 die sonntägliche Liturgie. Man kann die Archivkopie auch später anschauen.

https://www.youtube.com/channel/UC0O0cLIcRGGKQf41YA6TGEg


Großen Dank an Viktoria Dragone, geb. Nissen aus Augsburg, und ihren Ehemann Sascha, dass die beiden technisch diese Möglichkeit eröffnet haben. Aber die Technik erfordert, wie wir sehen, so wie die Menschen auch: Aufmerksamkeit, viel Verständnis und Zuwendung, Zeit und - vor allem - wie jetzt: Geduld.

Stilles Gebet, Kerze aufstellen - völlig unmöglich? Doch für das stille Gebet von Einzelpersonen wird die Kirche geöffnet, täglich von 15:00 bis 19:00. Am Sonntag sogar von 11:00 bis 19:00. Im Rahmen eines Spaziergangs (auch z.B. ein Ehepaar) kann kurzzeitig das Gotteshaus besucht und hierbei können und sollen auch Opferkerzen angezündet werden. Von zu Hause können Sie aber auch über diese unsere Internetseite www.sobor.de (in der Rubrik Kontakt ganz unten) ebenfalls eine Kerzenspende mit der Bitte um Gebet senden (z.B. per Lastschrift - Fürbitten in der Kirche bestellen). Wir werden uns sorgfältig um jede solche Bitte kümmern. Wenn in der Kirche Kerzen brennen (wir nehmen nur echte Wachskerzen) wird es einem warm ums Herz, und gerade während der Gottesdienste, selbst wenn die Kirchentüre verschlossen bleiben muss, sollen diese Lichter brennen!

 

Die Karwoche

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Vorbereitung auf den Empfang der Heiligen Gaben -/- Beichte -/- Was bedeutet das Fasten? -/- Bücherliste -/-

Die Karwoche folgt auf sechs Wochen Fastenzeit und vollendet sie. Nach dem Einzug des Herrn in Jerusalem folgen die Tage Seiner Gegenwart im Tempel. Daraufhin setzte Christus das Sakrament der Kommunion ein, ging hinaus nach Gethsemane, wo Er als Mensch die Abgründe des Todes und der Sünde der Menschheit schaute. Es folgt der Verrat, die Verurteilung, die Kreuzigung, die Abnahme vom Kreuz und das Begräbnis. All das erleben wir liturgisch. Und alle diese Tage werden mit dem Adjektiv „groß“ bezeichnet: Großer Montag, Großer Dienstag etc.

In den ersten drei Tagen wird das Evangelium durchgelesen bis zu den Leidensevangelien – am Mittwoch bis zum 13 Kapitel von Johannes (13, 31). Von Montag bis Mittwoch kam unser Herr Jesus Christus täglich in den Tempel. Diejenigen, die nicht an Ihn glaubten stellten Ihn „auf die Probe“, legten Ihm schwierige Fragen vor, brachten Ihn in Seinem Tempel in „ausweglose“ Situationen. Die Antworten des Herrn überwanden alle Listen, und die Feinde Christi wurden beschämt.

Am  Mittwoch verließ Christus den alttestamentlichen Tempel für immer. Am Donnerstag feierte Er mit Seinen Jüngern das alttestamentliche Pesach-Fest, gemäß der Ordnung (Seder) und nach dessen Vollendung setzte Er das Neue Testament in Kraft, den Neuen Bund in Seinem Blut. Dieser Gottesdienst ist das Kreuzauferstehungs-Passah, in dem der Herr Sein ganzheitliches Leben schenkt durch das Mysterium des Kelches.

Film "Am Großen Freitag"

 

Das letzte Gericht über Gott

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Wie, wie denn verfolgen wir Christus, - fragt da einer -, wo Er doch nicht physisch mit uns ist? Wo wir doch Seinen Körper nicht sehen? Ach, wir verfolgen Christus, Bruder, wenn wir Seinen Geist verfolgen, wenn wir Seine Lehre verfolgen, wenn wir Seine Heiligen verfolgen, wenn wir Seine Kirche verfolgen. Wir verfolgen Christus, wenn wir den Bittsteller verjagen: Denn Er ist es, der in dem Bittenden bittet. Wir verfolgen Christus, wenn wir den Entkleideten nicht ankleiden: Denn in dem Nackten ist Christus nackt. Wir verfolgen Christus, wenn wir den Hungrigen nicht speisen: Denn in dem Hungrigen hungert Christus. Wir verfolgen Christus, wenn wir den Kranken nicht besuchen: Denn in dem Gebrechlichen leidet Christus. In jedem Dulder duldet der Herr Christus, in jedem Betrübten trauert der Herr Christus.
Vater Justin (Popovic)

(Predigt zum Karfreitag) Aus dem Buch "Filozofske Urvine" ("Philosophische Abgründe"), München 1957, S. 101-108

Niemals war weniger von Gott im Menschen, liebe Brüder, als heute. Heute verkörpert sich der Teufel im Menschen, um den Gottmenschen zu entkörpem. Heute nimmt alles Böse seine Wohnung im Fleische des Menschen, um Gott aus dem Fleische zu vertreiben. Heute zieht die ganze Hölle auf die Erde. Erinnert sich wirklich niemand mehr, daß die Erde einst das Paradies war? Der heutige Fall des Menschen ist unvergleichlich schwerer als der erste Fall; damals fiel der Mensch von Gott ab, aber heute kreuzigt er Gott, tötet er Gott. Oh Mensch, was ist dein Name, wenn nicht Diabolus? Aber was reden wir da? Das wäre ja eine Diffamierung des Teufels. Der Teufel war nie so böse, so artistisch böse wie der Mensch. Der Herr Christus stieg sogar in die Hölle hinab, aber dort kreuzigten sie Ihn nicht. Aber wir kreuzigten Ihn! Sind die Menschen etwa nicht schlimmer als der Diabolus; ist die Erde nicht höllischer als die Höllenglut? Aus der Hölle haben sie Christus nicht verjagt; aber die Menschen vertreiben Ihn heute von der Erde, vertreiben Ihn aus ihrem Fleische, ihrer Seele, ihrer Stadt...

 

Gebet des Hl. Ephrem des Syrers

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Hl. Ephrem d. Syrer - 10. Februar - - Namenskalender der Russisch-Orthodoxe Kirche - Mönchtum -

Das Gebet des hl. Ephrem des Syrers begleitet alle Gottesdienste der Großen Fastenzeit. Es richtet uns aus zum rechten Verstehen unseres Fastenwerks, das ja nicht etwa nur in der Einschränkung im Hinblick auf die Speisen besteht, sondern darin, die eigenen Sünden und die eigene Sündhaftigkeit zu erkennen und dagegen anzukämpfen. Das Gebet wird vollzogen mit kniefälligen (=großen) Verneigungen.

Die Heiligen Väter sagen, dass im Bußgebet des hl. Ephrem des Syrers die gesamte Orthodoxie beschlossen ist. Wenn jemand keine Möglichkeit hat, während der Woche die Kirche zu besuchen und dieses Gebet zu hören, so kann er doch im Verlauf des Tages dieses kurze Gebet anwenden (möglichst mehrfach) und so in Gemeinsamkeit mit der gesamten Kirche das Fasten vertiefen.
Wie soll man das Gebet lesen?
 

ANSTELLE des GOTTESDIENSTPLANES...

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Liebe Brüder und Schwestern !

Auf dieser unseren Homepage wurde Folgendes gepostet: „Heute ist es soweit: das Verbot jeglicher Versammlungen, einschließlich religiöser, d. h. einschließlich Gottesdienste." Aufgrund der Tatsache, dass der „Gottesdienstplan“ auf unserer Homepage nicht entfernt worden war, folgten Fragen aus anderen Städten, in denen bereits lokale Informationen über die Absage von Gottesdiensten eingegangen waren: „Werden die Gottesdienste in der Münchner Kathedrale denn planmäßig fortgesetzt?“ Unsere Kathedrale hat keine Privilegien.

 

NEUE LAGE: Ausgangsbeschränkung

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Liebe Brüder und Schwestern!

Wie gesagt - wir wissen nicht, was uns morgen erwartet. Und das, was wir befürchtet haben, ist nun also eingetreten: Ausgangsbeschränkung mit Verbot jeglicher Zusammenkünfte, darunter auch der religiösen, d.h. einschließlich der Gottesdienste.

 

Sendschreiben des Metropoliten von Berlin und Deutschland Mark

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Sendschreiben des Metropoliten von Berlin und Deutschland Mark an den Klerus, die Mönche und Nonnen und alle Gläubigen bezüglich der Ausbreitung des Corona-Virus

Liebe Väter im Herrn, liebe Brüder und Schwestern!

Immer wieder von Neuem zeigt Gott Sein Erbarmen und Seine Langmut mit unserem Geschlecht. Allein der Mensch wollte nicht auf Ihn hören und nicht anerkennen, in welch großem Maß er von göttlicher Hilfe und Gnade abhängt. Der Mensch wollte Gott durch sich selbst ersetzen, als er sich gedankenlos in die Welt – die Schöpfung Gottes, und die Natur des Menschen einmischte. Schon will der Mensch, durch Legalisierung der Euthanasie, die ihm von Gott bestimmte Zeit seines Todes nicht annehmen; er will nicht den gottgegebenen Unterschied zwischen Mann und Frau anerkennen, die besondere Berufung eines jeden; er ist nicht bereit, das Kindergebären als natürliche Erscheinung seines Lebens anzuerkennen, er lässt Getreide nicht auf natürliche Weise wachsen.

 

Kathedrale der Hll. Neumärtyrer und Bekenner Russlands in München

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Anstelle des Gottesdienstplanes:

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