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Kathedrale der Hll. Neumärtyrer und Bekenner Russlands in München

der Russischen Orthodoxen Kirche im Ausland

2. Sonntag nach Pfingsten - Alle Heiligen Rußlands

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Der Glaube an die Einheit der Russischen Kirche und des russischen Volkes in ihren Heiligen zeigt sich in der Ikone „Aller Heiligen des russischen Landes“. Sie wurde Ende der 1940-er, Anfang der 1950-er Jahre über Jahre hinweg geschaffen vom damaligen Priestermönch Kiprian (Pyzhov – 1904-2002). Eine erste Studie hierzu hängt heute noch in München, im Kloster des Hl. Hiob von Pocaev, wo Vater Kiprian nach dem Krieg war. Es ist eine Vorarbeit zum zentralen Teil der Ikone. (Foto links)

FILM: Ikone aller Heiligen Rußlands

 

Die Fastenzeiten- und regeln

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Beginn des Fastens der Apostel  24. Juni 2019 (11. Juni nach Altem Stil)

Unbewegliche Fastenzeiten:
Fasten der Geburt Christi (15/28. November – 24.Dezember/6. Januar)
Fasten der Gottesmutter (1/14.- 15/28. August)

Bewegliche Fastenzeiten (Die Zeiten hängen von dem Pascha Zyklus ab):
Grosse Fastenzeit - 40 Tage lang vom Reinen Montag nach dem Sonntag der Vergebung
Grosse Woche – bis Grossen Samstag vor der Auferstehung.
Fasten der Apostel: Vom Montag nach Allerheiligen bis zum Fest der Apostel Petrus und Paulus am 29.Juni/12.Juli

Fastentage:
an einem jeden Mittwoch und Freitag
29.August/11.September - Enthauptung des Hl. Johannes des Täufers und Vorläufers
14/27.September - Kreuzerhöhung
5/18. Januar - Vortag der Theophanie

Die Fastenregeln der Kirche:

 

Bischof Ioann - Heiliger Hierarch im russischen Auslande

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02. Juli - Gedenken des Heiligen Johannes von Shanghai und San-Francisco - wird gewöhnlich an dem Samstag gefeiert, der am nächsten liegt - diesjährig: 29. Juni.
28.06.2019 - Fr. 18:00 Nachtwache (Vigil) in der Kathedralkirche, Lincolnstr. 58, 81549 München / ebenso am 29.06.2018 - Sa. 9:00 Göttliche Liturgie in der Kathedralkirche.

Auch in Augsburg Liturgie anlässlich des zweiten Patronatsfestes: Stundenlesung beginnt um 8:35, die Liturgie beginnt um 9:00. Siehe: http://www.rocor-augsburg.de/.

Eines der grossen Werke des Bischofs Ioann war die Einrichtung eines Waisenhauses im Namen des Hl. Tichon von Zadonsk (+ 1783), der – ebenso wie Vladyka Ioann – Kinder sehr liebte. Obdachlose Kinder waren der erste Eindruck gleich nach seiner Ankunft in Shanghai, der ihn zutiefst erschütterte. Bereits nach drei Monaten begannen einige Frauen, ihm in dieser Angelegenheit zu helfen; am 24. Februar 1935 wurde das Kinderheim geweiht. Zu Beginn war das nur ein Esssaal. Er konnte in zwei Zimmer umfunktioniert werden. Dort konnten die Straßenkinder essen und dann den Tag verbringen. Die Initiative weitete sich jedoch rasch aus – bald konnten die Kinder in einem dreistöckigen Gebäude schlafen. Aber auch hier wurde es bald eng, so dass die Waisen in Wohnungen unbewohnter Häuser untergebracht wurden. Zugleich wurde eine Schule gegründet und ein Raum zur Kirche umgestaltet. Anfangs sparten die russischen Händler nicht mit Angriffen gegen Bischof Ioann und seine Anstrengungen: Immer wieder erschienen kritische Artikel in den örtlichen Zeitungen. Aber es waren wohl seine Gebete, auf die hin sich die Situation bald wandelte: Die Händler begannen ihm zu helfen, den sie zuvor beleidigten. Das Waisenheim erhielt von ihnen Geld- und Sachspenden. Ausländer unterstützten die Einrichtung ebenfalls durch eine Anleihe, damit ein Haus in der Straße des Victor Emmanuel gekauft werden konnte – dort befand sich dann das Kinderheim bis zur Evakuierung aus Shanghai. In die Einrichtung wurden nicht nur Waisen aufgenommen, sondern auch Kinder mittelloser Eltern - russischer wie chinesischer. Insgesamt wurden in diesen Jahren 3.500 Kinder versorgt. In den damaligen Zeiten war das keineswegs einfach.

 

Über die Herabkunft und Austeilung des Göttlichen Geistes am Pfingsttag

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Nun hat sich aber die Verheißung erfüllt, und der Heilige Geist ist herabgekommen, vom Vater und vom Sohn gesandt und gegeben, und Er erleuchtet die heiligen Jünger und läßt sie durch und durch in göttlicher Weise wie Leuchter erstrahlen, oder läßt sie, die das Wort des ewigen Lebens in sich tragen, wie überirdische Sterne des Weltalls scheinen, durch welche Er das ganze All erleuchtet. So wie wenn jemand von einem Lichtträger einen anderen anzündet, und von diesem einen weiteren, und durch die Weitergabe von einem zum anderen immer Licht vorhanden ist, ebenso fließt die geschenkte Gnade des Göttlichen Geistes durch die Handauflegung der Apostel auf ihre Nachfolger, und von ihnen wiederum auf andere und dann auf die nächstfolgenden, also durch die Generationen, und erleuchtet alle, die sich den geistlichen Hirten und Lehrern anvertrauen. Heiliger Gregor Palamas

Predigt, in der auch von der Umkehr die Rede ist:

Erst kürzlich haben wir mit den großen Augen des Glaubens den Himmel fahrenden Christus geschaut, und zwar nicht in geringerem Maße als jene, die das Glück hatten, Ihn mit physischen Augen zu sehen, und auch durchaus ihnen in Seligkeit nicht nachstehend. Denn der Herr sprach: Selig sind die nicht sehen und doch glauben (Jh 20,29) - und ebenso jene, die nach dem, was sie gehört hatten, zum Glauben gelangt und durch den Glauben sehend geworden sind.

Nach der Auferstehung von den Toten, nachdem Er Seinen Jüngern erschienen und in den Himmel aufgestiegen war, sprach der Herr zu ihnen: Und siehe, ich will auf euch senden die Verheißung meines Vaters. Ihr aber sollt in der Stadt bleiben, bis daß ihr angetan werdet mit Kraft aus der Höhe; ihr werdet aber die Kraft des Heiligen Geistes empfangen, welcher auf euch kommen wird und werdet meine Zeugen sein zu Jerusalem und in ganz Judäa und Samaria und bis an das Ende der Erde (Lk 24,49; Apg 1,8).

 

Vorbereitung zur Trauung in München

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Sommerzeit, Hochzeitszeit! In den Sommermonaten werden mehr Ehen geschlossen als zu den anderen Jahreszeiten. Das Sakrament der Ehe wird in der Orthodoxen Kirche nicht an jedem Tag gespendet. Der Kalender unten - Trauung Jan.2018-Dez.2018 - Trauung Jan.2019-Dez.2019 - hilft Ihnen den richtigen Tag zu finden.

Die Braut sollte eine für das kirchliche Sakrament passende Bekleidung wählen. Das Kleid sollte dezent sein nicht grell farbig, sehr dunkel oder grell rot. Zu bedenken ist auch, dass das weiße Hochzeitskleid eigentlich die Reinheit und Jungfräulichkeit bedeutet. Sollte die Ehe schon einge Jahre alt sein, bevor sie in der Kirche geschlossen wird, dann wäre ein weißes Kleid (erst recht wenn Kinder da sind) ungerechtfertigt. Brautkleider sollten nicht allzu offen sein - der Rücken, die Schultern, die Oberarme sollten nicht nackt sein, und ein Minikleid (höher als das Knie) wäre durchaus unpassend. Hat das Kleid einen Ausschnitt vorne oder hinten, dann ist für die kirchliche Zeremonie ein eleganter Umhang vorzusehen. Das Haupt der Frau sollte in der Kirche immer bedeckt sein.

 

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